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29.01.2020

„Zwergenland“ wird aufgefrischt

Dürrlauingen investiert in Kindertagesstätte. Auch für ihre Feuerwehren stellt die Gemeinde Mittel bereit

„Es sind Dinge, die in die Jahre gekommen und angepasst werden müssen.“ So hat es Bürgermeister Edgar Ilg formuliert. Einer der Tagesordnungspunkte bei der Sitzung des Dürrlauinger Gemeinderats am Montag war die Bedarfsplanung für die Kindertagesstätte „Zwergenland“. Nach 35 Jahren sei verschiedenes nicht mehr ganz zeitgemäß, sagte Ilg, der sich auf ein Schreiben der Einrichtungsleitung bezog. Als einen der wichtigsten Punkte nannte er den Einbau einer Entkalkungsanlage, speziell im Hinblick auf die neu installierten kindgerechten Wasserhähne mit Brühschutz. Die abseits liegende Küche soll als Personalraum umfunktioniert werden, die dort vorhandene Küchenzeile soll durch eine Geschirrspülmaschine, einen Kühlschrank und einen Backofen in dem Raum zwischen den beiden Kindergartengruppen ersetzt werden.

Weitere Wünsche sind die Beschaffung zweier Laptops, eines Repeaters für das Kindergartentelefon speziell für den Aufenthalt im Garten, sowie einer anderen Optik im Eingangsbereich. Es gehe um Dinge, die man brauche, um Vorhandenes sinnvoller und effektiver zu nutzen, betonte Ilg, der dafür einen Betrag in Höhe von 25000 Euro als Minimum nannte.

Es seien keine überzogenen Forderungen und man müsse diese Dinge angehen, schloss sich Peter Wiedemann an. Christian Ramin schlug vor, einen noch höheren Betrag vorzusehen. Einstimmig wurde ein Ansatz von 30000 Euro im Haushalt beschlossen. Gegebenenfalls werde man sich vor der nächsten Sitzung im Kindergarten ein Bild machen. Rund 16000 Euro sieht die Gemeinde auch für ihre Freiwilligen Feuerwehren in Dürrlauingen, Mindelaltheim und Mönstetten vor. Dabei geht es vorrangig um die Beschaffungen persönlicher Schutzausrüstung. Die Abstimmung der einzelnen Wehren hinsichtlich der Ausrüstung funktioniere sehr gut, lobte Edgar Ilg.

Herbert Riehr regte an, dass sich die Gemeinde in den Ortsteilen im Hinblick auf das in Kraft getretene Artenschutzgesetz noch besser präsentieren sollte, damit die Bevölkerung dies auch wahrnehme. Weiter wies er auf die rund 500 Millionen Insekten hin, die in Deutschland jedes Jahr der hellen Straßenbeleuchtung zum Opfer fielen. Jetzt soll geklärt werden, ob nicht die Möglichkeit bestehe, die Beleuchtung zu bestimmten Zeiten zu dimmen. Isabelle Vollmann-Schipper erkundigte sich nach dem Stand beim Einrichten einer Tempo-30-Zone bei Schule und Kindergarten, die genehmigt sei. Die Schilder seien bestellt und würden in Kürze montiert, so Ilg. Weiter möchte die Gemeinde einen Vertreter des Förderungswerks zum Gespräch einladen, um Genaueres im Hinblick auf die dort leer stehenden Gebäude zu erfahren. (wpet)

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