Herr Brenner, zunächst einmal Glückwunsch zur Wiederwahl. Was war denn Ihr persönlicher Höhepunkt der vergangenen sechs Jahre?
MARTIN BRENNER: Ein Höhepunkt im klassischen Sinn war das natürlich nicht, aber wenn ich auf die vergangenen sechs Jahre zurückblicke, gehört das Jahrhunderthochwasser im Juni 2024 sicher zu den Momenten, die mich persönlich am stärksten bewegt haben. Nach dem Hochwasser war ich heilfroh, dass bei uns kein Mensch zu Schaden gekommen ist. Da ist sehr viel von mir abgefallen. Und auch zu sehen, dass der gesellschaftliche Zusammenhalt in Burgau funktioniert und wir einander mit Spenden, Solidarität sowie angebotener Hilfe unterstützt haben.
Besonders sind für mich zudem stets die Begegnungen mit den Menschen, etwa bei der Apostelehrung oder bei runden Geburtstagen. Ich hatte zu Amtsbeginn unterschätzt, dass sich manche Menschen wirklich freuen, wenn man da kommt. Das ist immer berührend und erinnert einen an die verantwortungsvolle Aufgabe, die man als Bürgermeister hat.
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