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Deutscher Kita-Preis 2026: Auch Günzburger Kita im Rennen um Auszeichnung

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Kita aus Günzburg nominiert für Deutschen Kita-Preis 2026

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    Das Reggio-Kinderhaus in der Lindenallee in Günzburg gehört zu einer von zwei nominierten Kitas aus Bayern.
    Das Reggio-Kinderhaus in der Lindenallee in Günzburg gehört zu einer von zwei nominierten Kitas aus Bayern. Foto: Bernhard Weizenegger (Symbolbild)

    Das Evangelische Reggio-Kinderhaus steht im Rampenlicht. Die Einrichtung aus Günzburg gehört zu den 15 Nominierten der Kategorie „Kita des Jahres“. Fachleute der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung und des Berliner Kita-Instituts für Qualitätsentwicklung wählten die Kita aus rund 620 Bewerbungen aus. Wir haben erneut viele bemerkenswerte Bewerbungen erhalten und sind begeistert, wie vielfältig und engagiert gute Qualität in der frühen Bildung gelebt wird. Die Nominierten haben uns besonders beeindruckt, ihre Ansätze und Arbeitsweisen setzen wichtige Impulse und sind eng an den aktuellen Lebenswelten von Kindern ausgerichtet“, betont Eva Wingerter-Knoke, Programmleitung des Deutschen Kita-Preises, im Rahmen einer Pressemitteilung.

    In den kommenden Wochen nehmen die Fachleute die Arbeit der Nominierten genauer unter die Lupe. Auf Basis erweiterter Bewerbungsunterlagen und digitaler Interviews verschaffen sie sich ein fundiertes Bild der pädagogischen Qualität. Bis Ende Juni bestimmen sie acht Finalisten in der Kategorie „Kita des Jahres“. Im November entscheidet schließlich eine Jury, wer den Deutschen Kita-Preis 2026 erhält.

    Preisgeld von 110.000 Euro für vorbildliche Kitas und Netzwerke

    Die Auszeichnung wird seit 2018 vom Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) und der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung (DKJS) gemeinsam mit weiteren Partnern in den Kategorien „Kita des Jahres“ und „Lokales Bündnis für frühe Bildung des Jahres“ vergeben. Ausgezeichnet werden Einrichtungen und Netzwerke, die die Bedürfnisse und Interessen der Kinder in den Mittelpunkt stellen, Kinder, Familien und Mitarbeitende einbeziehen sowie ihre Arbeit gemeinsam mit Akteurinnen und Akteuren aus dem Sozialraum kontinuierlich weiterentwickeln.

    Der Deutsche Kita-Preis ist mit 110.000 Euro dotiert: Die Erstplatzierten erhalten je 25.000 Euro, die Zweit- und Drittplatzierten 15.000 Euro und 10.000 Euro. Alle weiteren Finalisten erhalten einen Anerkennungspreis von 1000 Euro.

    In Bayern ist noch eine weitere Kita nominiert, und zwar die Awo Kita in Langweid am Lech. (AZ)

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