Startseite
Icon Pfeil nach unten
Günzburg
Icon Pfeil nach unten

Günzburg : Altstadtfreunde feiern Jubiläum: Was sich seit 1984 getan hat

Günzburg

Altstadtfreunde feiern Jubiläum: Was sich seit 1984 getan hat

    • |
    • |
    Die erste Vorsitzende der Altstadftreunde Christine Gorzitze und der zweite Vorstand Gerhard Hohmann freuen sich darauf, am Sonntag viele Gäste im Stadtturm zu begrüßen.
    Die erste Vorsitzende der Altstadftreunde Christine Gorzitze und der zweite Vorstand Gerhard Hohmann freuen sich darauf, am Sonntag viele Gäste im Stadtturm zu begrüßen. Foto: Uli Anhofer

    Am 30. Mai des Jahres 1984 wurde der Verein Altstadtfreunde Günzburg gegründet. Am kommenden Sonntag, 14. Juli, von 13 bis 18 Uhr laden die Altstadtfreunde zu ihrer Geburtstagsfeier in den Stadturm ein. Auf großen Tafeln sind die Vereinsgeschichte und die Rettung des Stadtturmes dokumentiert. Die Rettung des Günzburger Wahrzeichens und seine Integration ins kulturelle Leben der Stadt waren der Anlass für die Vereinsgründung. „Diese Integration kann durchaus als sehr gelungen bezeichnet werden“, erklärt die Vorsitzende Christine Gorzitze. Das Turm-Café ist ein beliebter und beinahe nicht mehr wegzudenkender Treffpunkt für viele Menschen geworden. An jedem Dienstag und zu den Marktsonntagen sind die Sitzplätze in der Türmerstube im sechsten Stock des Turms immer gut ausgebucht. Dienstags werden Weißwürste und an den Marktsonntagen selbstgebackene Kuchen und Kaffee kredenzt. Der Blick über Günzburg ist einzigartig. Schon lange kein Geheimtipp mehr ist das Café „Klein-Wien“, das seit vielen Jahren zum Guntiafest im Museumshof öffnet.

    „Ich möchte mich bei Allen, die in den vielen Jahren für unsere Gäste da waren, ganz herzlich für ihren Einsatz bedanken“, blickt Gorzitze auf mehr als drei Jahrzehnte Turmcafé zurück. 1992 wurde das Café erstmals geöffnet. Vor mehr als 32 Jahren, am 28. März, wurde der innen und außen renovierte Stadtturm feierlich eingeweiht und seiner neuen Nutzung durch die Altstadtfreunde übergeben. Die jüngere Geschichte des Turmes und der Altstadtfreunde gehen seit 1983 Hand in Hand. Nachdem sich Joachim Schlichting, Günter Appel, Walter Kimpling und einige weitere „Stadtturm-Wiederbeleber“ in einer Bürgerinitiative zusammengefunden hatten und ihr Projekt erfolgreich dem Stadtrat vorgestellt hatten, wurde schließlich der Verein Altstadtfreunde Günzburg gegründet. Nach der Gründung ging es dann an die Renovierung. Mit Überzeugung konnten die Gründer Spenden generieren, neue Mitglieder gewinnen und bei der Sanierung selber Hand anlegen.

    Mit der Renovierung des Turmes war die Arbeit des Vereins nicht erledigt. Im Jahr 2001 wurde die Renovierung der Zeughausmauer unterstützt, 2011 wurde die Mondphasenkugel instandgesetzt und eingebaut. Großer Anziehungspunkt seit 2013 ist der „Raum der Zeit“. Im vierten lichtdurchfluteten Stockwerk des Turmes sind eine Auswahl unterschiedlichster Zeitmesser zu sehen. Herzstück der Sammlung sind drei Großuhrwerke, die ursprünglich im Turm der Frauenkirche, an der Nordfassade des ehemaligen Gymnasiums und im Unteren Tor den Gläubigen, den Schülern und der Bürgerschaft zeigten und sie hören ließen, was es gerade geschlagen hatte. Mitglieder und Förderer der Altstadtfreunde vermehrten die Präsentation durch weitere Stücke.

    Der Günzburger Stadtturm ist dienstags von 10 bis 14 Uhr und an den Marktsonntagen von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Die Altstadtfreunde bitten um Reservierung unter der Telefonnummer 08221/200444 bei der Tourist-Information Günzburg-Leipheim. (AZ)

    Diskutieren Sie mit
    0 Kommentare

    Um kommentieren zu können, müssen Sie angemeldet sein.

    Registrieren sie sich

    Sie haben ein Konto? Hier anmelden