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Günzburg
22.06.2022

Christian Eisele als Günzburger Stadtteilkommandant verabschiedet

Der ehemalige Kommandant Christian Eisele wurde verabschiedet: (von links) Daniel Maier, Christian Eisele, Roland Miller, Manuel Sauter, Alexander Werdich, Jürgen Betz, Stefan Wagner.
Foto: Ramona Eisele

Der ehemalige Feuerwehrkommandant Günzburgs, Christian Eisele, wurde von Vertretern der Stadtteilfeuerwehren verabschiedet. So lief der Überraschungsbesuch ab.

Kürzlich wurde der ehemalige Kommandant und Stadtbrandinspektor Christian Eisele aus den Reihen der sieben Stadtteilfeuerwehren verabschiedet. Nach intensiver Absprache aller Beteiligten gelang es, Eisele zu Hause zu überraschen. Dieser staunte nicht schlecht, als die sechs Vertreter der Stadtteilfeuerwehren an seiner Haustür klingelten. Sichtlich gerührt bedankte er sich für die großzügigen Geschenke: einen Feuerkorb für den Garten im Feuerwehrdesign sowie einen Gutschein über ein Wellnesswochenende mit seiner Frau.

Eisele bedankte sich bei allen Stadtteilfeuerwehren für ihr Engagement und das konstruktive Miteinander und lud alle Beteiligten zu einer zünftigen Brotzeit ein. Dabei ließen die Feuerwehrleute einige Eindrücke der letzten Jahre gemeinsam Revue passieren. Darunter war etwa die Ausstattung aller Stadtteilfeuerwehren mit einem Wasser führenden Fahrzeug, Atemschutz, Wassersaugern, Tauchpumpen, Schlauchpaketen und Wärmebildkameras. Auch besondere Einsätze blieben im Gedächtnis, wie etwa die Explosion am Auweg am 16. Juni 2020, bei der alle Hilfsorganisationen inklusive des Polizeipräsidiums in Kempten die hervorragende Zusammenarbeit lobten, oder der Großbrand bei der Firma Indra im Kappenzipfel im Herbst vergangenen Jahres.

Christian Eisele war viele Jahre Feuerwehrkommandant der Stadt Günzburg.
Foto: Bernhard Weizenegger (Archiv)

Unvergessen bleibt auch der erste Großeinsatz unter Eisele: der Hochwassereinsatz 2002, als das Volksfest den Wassermassen zum Opfer zu fallen drohte. Damals war Eisele noch in seiner Position als stellvertretender Kommandant und Stadtbrandinspektor tätig. Die Aussage des damaligen langjährigen Leiters des Ordnungsamtes, Ferdinand Christl, brachte es auf den Punkt: „Solch eine Zusammenarbeit der Hauptwache mit den Stadtteilfeuerwehren habe ich noch nie gesehen.“ Alle Beteiligten waren sich einig, dass sie für die gute Zusammenarbeit der letzten Jahre dankbar sind und ließen daraufhin den Abend mit guten Gesprächen und leckerem Essen ausklingen. (AZ)

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