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Günzburg
24.11.2022

Günzburger müssen mehr fürs Wasser bezahlen

In den vergangenen Wochen wurden im Nauwald Grundwasserpegel errichtet. Daraus sollen Rückschlüsse auf die Grundwasserstände gezogen werden.
Foto: Lothar Böck, Stadtwerke Günzburg

Die Stadtwerke investieren eine siebenstellige Summe in die Zukunft. So stark steigen die Frischwassergebühren und sinken die Abwassergebühren.

Der Verwaltungsrat der Stadtwerke Günzburg hat in seiner jüngsten Sitzung den Wirtschaftsplan für das kommende Jahr verabschiedet. Laut dem Werk sind umfangreiche Maßnahmen und Investitionen in die Infrastruktur der Stadt vorgesehen - und die Bürgerinnen und Bürger müssen sich auf neue Gebühren einstellen.

Im Bereich der Wasserver- und Abwasserentsorgung stehen im Bereich des Industriegebietes Donauried Maßnahmen an. Dabei werden in die Jahre gekommene Leitungen erneuert, die zudem zur Sicherung der notwendigen Kapazitäten beitragen. Eine Abstimmung mit den betroffenen Anliegern und die Bekanntgabe der Bauzeiten wird rechtzeitig erfolgen, so Lothar Böck, Vorstand der Stadtwerke Günzburg. In den Stadtteilen Leinheim und Reisensburg, in der Günzburger Weststadt sowie im Auweg sind ebenfalls Leitungsbaumaßnahmen geplant. Das Kostenvolumen dieser Vorhaben beträgt rund 2,8 Millionen Euro. Bereits im laufenden Jahr wurde in Notstromversorgungen zur Erhöhung der Versorgungssicherheit investiert. Bei der Kläranlage steht der Austausch eines Blockheizkraftwerkes mit rund 400.000 Euro an, mit dem mittels des im Abwasserreinigungsvorgang erzeugten Klärgases Strom für den Eigenverbrauch produziert wird. 

Umfangreiche Untersuchungen im Günzburger Nauwald

Im Günzburger Nauwald haben bereits umfangreiche Untersuchungen begonnen, die über einen längeren Zeitraum innerhalb der kommenden zwei Jahre durchgeführt werden. Dort werden Pegel erstellt, über die mittels Pumpversuchen das Wasserschutzgebiet neu bemessen wird. Gleichzeitig soll ein neuer Brunnenstandort geprüft werden. Dadurch werden die Weichen für die Zukunft Günzburgs gestellt. „Mit der Sicherung des Wasserschutzgebietes und den darüber hinaus geplanten umfangreichen Investitionen in Leitungsnetze, Aufbereitungsanlagen und Hochbehältervolumen sorgen wir für die künftigen Generationen“, so Oberbürgermeister Gerhard Jauernig in einer Pressemitteilung. Insgesamt steht laut dem Verwaltungsratsvorsitzenden bis zum Ende des Jahrzehnts ein Investitionsvolumen von mehreren Millionen Euro an.

Neben den Unterhaltsmaßnahmen im Leitungsnetz sorgen insbesondere die massiven Kostensteigerungen im Energie- und Materialbereich für deutlich höhere Ausgaben, ebenso Mehrkosten im Zuge von Bodenbeprobungen im Leitungsbau. Davon ausgehend mussten die Gebühren für Wasser und Abwasser neu kalkuliert werden. Bei der Wasserversorgung führt dies zu einer notwendigen Anpassung der Frischwassergebühren von bisher 1,45 Euro pro Kubikmeter auf 1,95 Euro. Auch die Grundgebühren werden entsprechend angepasst: für einen Durchschnittshaushalt von 25 Euro im Jahr auf künftig 45 Euro. Im Abwasserbereich hingegen konnten in den vergangenen Jahren viele Maßnahmen erfolgreich durchgeführt werden, sodass der Unterhaltsaufwand sinkt. Dies führt dazu, dass die Abwassergebühren von 1,80 Euro pro Kubikmeter auf 1,63 Euro gesenkt werden können. Die Gebührenanpassungen erfolgen zum 1. Januar 2023. Für einen Vierpersonenhaushalt bedeutet dies eine Mehrbelastung von durchschnittlich rund sechs Euro im Monat. 

Stadtwerke Günzburg beginnen mit Aufbau eines Wärmenetzes

Wie ebenfalls berichtet, beginnen die Stadtwerke mit dem Aufbau eines Wärmenetzes. Die Versorgung der Bürger mit regenerativer Wärme über ein Nahwärmenetz steht dabei im Vordergrund. Die Versorgungssicherheit unabhängig von fossilen Energieträgern spielt eine große Rolle. Im Frühling soll der Spatenstich zum Bau des ersten Streckenabschnittes im Auweg erfolgen. In den nächsten Jahren soll das Netz weiterwachsen. „Wir wollen unseren Beitrag zum Klimaschutz leisten und erneuerbare Energie zu stabilen Preisen liefern“, freuen sich Oberbürgermeister Jauernig und Stadtwerke-Vorstand Böck. Das Investitionsvolumen liegt im kommenden Jahr für das Netz bei rund 1,5 Millionen Euro. (AZ)

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