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Günzburg
13.01.2022

Polizeibeamter aus Günzburg verhindert mit Bank einen Betrug über 10.000 Euro

Mit ausgespähten Bankdaten wollten Betrüger mit der Software-Masche 10.000 Euro erbeuten.
Foto: Bernhard Weizenegger (Symbolbild)

Den schnellen Ermittlungen der Polizei in Günzburg hat ein Mann zu verdanken, dass Betrüger mit der Software-Masche nicht sein Konto abräumten.

Die Polizeiinspektion Günzburg ermittelt in einem versuchten Betrug über 10.000 Euro. Nach ersten Angaben erhielt der Geschädigte am Mittwochnachmittag einen Telefonanruf eines angeblichen Mitarbeiters einer bekannten Softwarefirma. Der teilte dem Mann aus dem Inspektionsbereich mit, dass an seinem Computer etwas nicht in Ordnung sei und er zur Behebung des Fehlers 199 Euro überweisen müsse. Der Geschädigte veranlasste diese Überweisung. Dabei gelang es dem Täter, den Überweisungsvorgang so zu manipulieren, dass tatsächlich mehr als 10.000 Euro überwiesen wurden.

Online-Betrüger manipuliert Überweisung eines Günzburgers

Der Geschädigte zeigte den Sachverhalt umgehend bei der Polizei an. Dem Beamten der Polizeiinspektion Günzburg gelang es durch entsprechende Ermittlungen, dass bei der zuständigen Bank das Empfängerkonto gesperrt wurde, auf welches die Geldsumme überwiesen worden war. Dadurch konnte rechtzeitig verhindert werden, dass der oder die Täter Zugriff auf die überwiesene Geldsumme haben. Zum Inhaber des Empfängerkontos sind weitere Ermittlungen erforderlich. Die beschriebene Betrugsmasche ist hinlänglich bekannt. Angebliche Mitarbeiter einer Softwarefirma rufen an und erklären ihren Opfern, dass mit ihren Computern angeblich etwas nicht in Ordnung sei und man den angeblichen Fehler mittels eines Fernzugriffs beseitigen könnte.

Letztlich wollen die Täter mittels eines Fernzugriffs die Computer ihrer Opfer ausspähen, um so an sensible Daten wie die Bankverbindungen zu kommen. Zudem versuchen die Betrüger ihre Opfer dazu zu überreden, einen Geldbetrag für die angebliche Fehlerbeseitigung zu überweisen. (AZ)

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