Einer der folgenreichsten Unfälle in der Geschichte der friedlichen Nutzung der Kernenergie ereignete sich am Samstag, 26. April 1986, in Tschernobyl. Bis heute steht die Katastrophe für menschliches Versagen und technische Unwägbarkeiten. Als aktuelles Hoffnungs-Symbol gilt für viele das Kernfusionsprojekt in Gundremmingen. In diesem thematischen Spannungsfeld findet am Sonntag, 26. April, eine Besinnung mit dem Titel „Zwischen Katastrophe und Utopie” statt, die von Vertretern der Kirchen sowie der Mahnwache Gundremmingen organisiert wird. Traditionell gibt es ethische, religiöse, musikalische, fachliche und humorvolle Gedankenanstöße. Treffpunkt ist um 15 Uhr an der Straße nördlich des Zwischenlagers, fünf Minuten zu Fuß vom vorgeschriebenen Parkplatz P3 entfernt. (AZ)
Gundremmingen
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