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Der Klimawandel hat konkrete Auswirkungen auf den Landkreis Aichach-Friedberg.

So verändert sich das Klima im Landkreis Günzburg

Foto: Thomas Warnack, dpa (Symbolbild)

Was bedeutet der Klimawandel konkret für den Landkreis Günzburg? Wir zeigen, von welchen Veränderungen Wissenschaftler bei heißen Tagen, tropischen Nächten und Frost ausgehen.

Die Zahl der heißen Tage ist gestiegen. Im Sommer 2022 erlebt Deutschland eine extreme Dürre. Und auch die Flutkatastrophe im Ahrtal 2021 ist Folge eines Extremwetterereignisses, wie es durch die Erderwärmung künftig häufiger vorkommen wird. Der Klimawandel ist längst kein Phänomen mehr, das sich nur an vom Meeresspiegelanstieg bedrohten Südseeinseln und schmelzendem Polareis zeigt. Nein, die Erderwärmung hat Folgen, direkt vor der eigenen Haustür.

Doch welche Auswirkungen wird der Klimawandel ganz konkret auf den Landkreis Günzburg haben? Das geht aus Daten hervor, die das Climate Service Center Germany (GERICS) veröffentlicht hat. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Einrichtung des Helmholtz-Zentrums Hereon haben sich für jeden Landkreis in Deutschland angesehen, wie sich verschiedene Klimadaten vermutlich entwickeln. Unsere Tabelle zeigt, wie sich die Jahresdurchschnittswerte bis Mitte des Jahrhunderts (2036-2065) und bis Ende des Jahrhunderts (2069-2098) wandeln könnten.

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Diesen Einfluss haben die Treibhausgasemissionen auf das Klima im Kreis Günzburg

Wie stark sich die Temperatur, die Zahl der tropischen Nächte und der Frosttage verändert, hängt stark davon ab, wie viele Emissionen die Menschen in Zukunft in die Atmosphäre entweichen lassen. Daher haben die Forscherinnen und Forscher ihren Klimaausblick jeweils für drei Szenarien berechnet. Eines geht von weiter kontinuierlich steigenden Treibhausgasemissionen aus. Ein mittleres Modell rechnet mit einem leichten Anstieg bis Mitte des Jahrhunderts, danach aber einem Absinken. Und das dritte Modell zeigt die Auswirkungen ambitionierter Klimaziele – Ende des Jahrhunderts würde diesem Szenario nach sogar CO2 aus der Atmosphäre entnommen.

Die Zahlen basieren auf 85 verschiedenen Klimasimulationen. Die Daten in der Tabelle sind jeweils der Median der Werte, die die verschiedenen Simulationen ergeben haben. Das bedeutet, dass jeweils die Hälfte der Ergebnisse über und unter dem Wert liegen. Der Median wird statt eines Durchschnittswertes gewählt, weil er von einzelnen Ausreißern weniger stark beeinflusst wird.

Denn die Ergebnisse, die die Forscherinnen und Forscher berechnet haben, haben teils eine große Streuung. So ergeben zum Beispiel die Modellrechnungen im Modell mit vielen Emissionen einen Temperaturanstieg von 2,7 bis 5,5 Grad bis zum Ende des Jahrhunderts. Der Median liegt hier bei 3,6 Grad. Beim Modell mit sehr niedrigen Emissionen könnte der Anstieg hingegen auf 0,5 bis 1,9 Grad begrenzt werden, der Median liegt hier bei 1,2 Grad. Verglichen wird immer mit der Durchschnittstemperatur von 1971-2000. Die Jahresdurchschnittstemperatur im Kreis Günzburg lag in dieser Zeit bei 8,1 Grad.

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Die Zahl der extrem heißen Tage steigt, die Zahl der Tage mit Minusgraden sinkt

Während bei allen Hitze-Kennwerten – etwa den Sommertagen (über 25 Grad), heißen Tagen (über 30 Grad), tropischen Nächten (auch nachts nicht unter 20 Grad) – Anstiege zu sehen sind, gehen die Frosttage (Temperatur fällt zeitweise unter 0 Grad) und Eistage (Temperatur steigt nicht über 0 Grad) deutlich zurück. Wie deutlich, das hängt wiederum von den Treibhausgasemissionen ab. Doch selbst im bestmöglichen Szenario ist bei den Frosttagen im Median bis Mitte des Jahrhunderts bereits ein Rückgang von 22 Tagen zu erwarten – statt etwa 106 Tagen hätte es dann im Schnitt nur an 84 Tagen im Jahr unter 0 Grad. Beim Szenario mit hohen Emissionen sind es Mitte des Jahrhunderts 35 und Ende des Jahrhunderts sogar 60 Frosttage weniger.

Neben den Veränderungen der Temperatur hat die Erderwärmung auch großen Einfluss auf die Trockenheit sowie auf Niederschlagsmengen. Allgemein ist zu erwarten, dass es durch den Klimawandel häufiger Starkregenereignisse geben wird, während es insbesondere im Sommer zu mehr Dürreperioden kommt. Da die Simulationen hier für die Städte und Landkreise in der Region häufig weniger genaue Ergebnisse bringen, konzentrieren wir uns in diesem Artikel aber auf die Daten zu Temperatur und Hitze.

Alle Veränderungen haben eine Vielzahl konkreter Auswirkungen. Wenn die Zahl der Frosttage sinkt, können beispielsweise bisher nicht-heimische Insekten in der Region überleben, durch steigende Hitze sterben heimische Baumarten aus und Ernten fallen aus. Hitzeperioden können außerdem direkt zu einem Anstieg der Sterbefälle führen.

In unserer großen Übersicht ist zu erkennen, wie sich die Klimaausblicke in der Region unterscheiden. Dort finden Sie auch Links zu den Daten der anderen Städte und Landkreise in der Region: So verändert sich das Klima in der Region.