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Eine Abmahnung nach dem Einsatz: das falsche Signal aus Leipheim

Kommentar Von Julia Greif
21.01.2022

Feuerwehr, THW, Sanitäter: Sie alle leisten nicht nur in Katastrophengebieten Großes. Starr auf Regeln zu beharren, zeugt in Leipheim nicht von Weitsicht.

Die Bilder aus dem Ahrtal bekommt man so schnell nicht mehr aus dem Kopf: weggerissene Häuser und Stromleitungen. Väter und Mütter mit ihren Kindern, die auf ihrem Hausdach verzweifelt auf die Rettung durch einen Helikopter warten. Keller, in denen stinkender Schlamm voller Unrat zurückbleibt. Menschen, denen außer den Kleidern am Leib nichts mehr geblieben ist. Menschen, die den Helferinnen und Helfern, die sich aus dem ganzen Land auf den Weg ins Flutgebiet gemacht haben, unendlich dankbar sind. Nun droht einem dieser Helfer Konsequenzen.

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Die Diskussion ist geschlossen.

30.01.2022

Dem kann ich nur voll und ganz zustimmen.
Es ist jämmerlich was wir zu dem Thema unserer Rettungskräfte lesen müssen.
Der Bürgermeister hätte mit fahren können.
Alles Konjunktiv.

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25.01.2022

Es muss wohl bereits vor dem Einsatz zwischen dem Kommandanten und dem Bürgermeister in Leipheim das ein oder andere im Argen gelegen sein. Und natürlich sollte mit dem Arbeitgeber vorab geklärt werden, wenn man in einen mehrere Tage dauernden Katasproheneinsatz fährt.
Aber wie schlecht kann die Kommunikation laufen, wenn der ganze Landkreis weiß, dass der Leipheimer Kommandat als Teilkontingentführer geplant/eingesetzt wird, und der Bürgermeister dann sagt, er weiß von nichts?
Und wie gering muss die Wertschätzung eines Bürgermeisters für "seinen" Kommandanten und v.a. all die anderen Helfer dieses Katastrophen-Hilfseinsatzes sein, wenn auf Grundlage dieses Hilfseinsatzes hier Abmahnungen ausgesprochen werden?
In meinen Augen wäre es schön, wenn Kreisbrandrat und Landrat hier klar und deutlich Stellung beziehen würden.

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