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Leipheim
07.01.2022

Lastwagenfahrer manipuliert Kontrollgerät und zeigt sich in Leipheim reumütig

An der Tank- und Rastanlage an der A8 kontrollierten Beamte der Verkehrspolizeiinspektion Neu-Ulm einen Fahrzeugtransporter, dessen Aufzeichnungsgerät manipuliert war.
Foto: Bernhard Weizenegger (Symbolbild)

Ein rumänischer Lkw-Fahrer gab bei einer Polizeikontrolle in Leipheim gleich zu, dass er am Kontrollgerät betrogen hatte. Der Polizei übergab er die nötige Hardware.

Manipulierte Kontrollgeräte zur Lenkzeitaufzeichnung decken die Beamtinnen und Beamten der Schwerverkehrskontrollgruppe der Verkehrspolizei Neu-Ulm öfters auf. Über die Ausreden der ertappten Fahrer könnten sie vermutlich ein Buch schreiben. Doch bei einer Kontrolle am Donnerstagnachmittag auf der Tank- und Rastanlage Leipheim war alles anders. Der 28-jährige rumänische Fahrer eines gewerblichen Fahrzeugtransporters gab reumütig seine Manipulationen zu.

Polizei bemerkt manipuliertes Kontrollgerät eines Transporters in Leipheim

Die Beamten bemerkten zunächst Unregelmäßigkeiten bei den Lenkzeiten, die im digitalen Kontrollgerät aufgezeichnet waren. Nachdem sie weitere Unterlagen gesichtet hatten, ergab sich der Beweis, dass für mehrere Hundert Kilometer, die nachweislich gefahren wurden, die Aufzeichnungen im Kontrollgerät der rumänischen Sattelzugmaschine fehlten. Der Berufskraftfahrer gab zu, dass er das Kontrollgerät manipuliert hatte. Die notwendige Hardware händigte er den Beamten gleich mit aus.

Die Staatsanwaltschaft ordnete daraufhin eine Sicherheitsleistung im unteren vierstelligen Bereich an. Da die Verfälschung der Lenkzeit bereits mehrere Tage zurücklag, hatte dies keine direkte Auswirkung auf die aktuellen Zeiten, weshalb der Fahrer nach der Begleichung der Sicherheitsleistung seine Fahrt fortsetzen durfte. (AZ)

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