Am Sonntag, 17. Mai 2026, ist „Internationaler Museumstag“. Aus diesem Anlass haben auch einige Museen im Landkreis geöffnet. Eine Übersicht über die Angebote.
Das Museum der Stadt Burgau ist von 13 Uhr bis 17 Uhr geöffnet. Bereits um 10 Uhr können sich jedoch Interessierte gemeinsam mit Zauberer Prof. Dr. Maximilian Moll und Museumsleiterin Dr. Christine Holl-Enzler auf eine außergewöhnliche Entdeckungsreise durch das historische Gemäuer begeben. In kleinen Gruppen erleben die Teilnehmenden einen Rundgang, der Wissen, Unterhaltung und eine Prise Magie verbindet. Der Eintritt zu der Führung (Anmeldung unbedingt erforderlich unter museum@stadt.burgau.de) und ins Museum ist frei.
Das Radiomuseum Deisenhausen ist von 10 Uhr bis 17 Uhr geöffnet und präsentiert Radiogeräte aus den 1920er und 1930er Jahren bis in die 195er Jahre, Grammophone, Werbung, historische Telefone und Erfindungen von Thomas Alva Edison und Nicola Tesla. Es werden ganztägig Führungen mit Gerätevorführung angeboten. Außerdem gibt es einen kleinen Technikflohmarkt auf Spendenbasis für das DRW Ursberg. Die Adresse des Museums: Am Grund 8, Deisenhausen.
Das Besenmuseum in Günzburg kann von 13 Uhr bis 18 Uhr besucht werden. Über 400 handgemachte aus Naturmaterialien hergestellte Besen aus der ganzen Welt haben hier ein neues Zuhause gefunden. Gerne erzählt Museumsleiterin Christl Hirner die faszinierenden Geschichten der teilweise weitgereisten kunstvollen Besen. Gezeigt wird auch eine Sammlung aus altem und neuem Blechspielzeug, wobei das neue Blechspielzeug auch selbst ausprobiert werden kann.
Das Bayerische Schulmuseum Ichenhausen öffnet an diesem Tag von 10 Uhr bis 17 Uhr.
Die ehemalige Synagoge in Ichenhausen ist von 13.30 Uhr bis 17 Uhr geöffnet. Die Mikwe (rituelles Tauchbad) kann besichtigt werden. Um 14:00 Uhr findet eine Führung auf dem jüdischen Friedhof durch Stadtarchivarin Dr. Madel-Böhringer statt. Treffpunkt ist der Parkplatz bei der Freizeit- und Minigolfanlage am südlichen Stadtrand von Ichenhausen.
Besucher erleben echte Schafe auf dem Schlosshof in Leipheim
Das Mittelschwäbische Heimatmuseum Krumbach kann von 14 Uhr bis 17 Uhr besucht werden. Es wird die Fotoausstellung „Ich bin…“ in Zusammenarbeit mit der Dein-Sternenkind-Stiftung zu sehen sein. Sternenkinder sind Kinder, die vor, während oder kurz nach der Geburt versterben. Die Ausstellung zeigt einfühlsame Fotografien von Sternenkindern und ihren Familien. Eine Informationsveranstaltung, bei der Interessierte viel über die Dein-Sternenkind-Stiftung und die Aufgabe als Sternenkindfotograf erfahren können, wird um 14.30 Uhr angeboten.
Das Heimat- und Bauernkriegsmuseum Blaue Ente Leipheim ist von 11.15 Uhr bis 17 Uhr geöffnet. Um 11.15 Uhr wird die neue Ausstellung „Eine Geschichte von Schafen und Menschen“ eröffnet. Auch wenn es in Leipheim heute praktisch keine Schafe mehr gibt, folgt die Ausstellung den Spuren der engen Beziehung zwischen Mensch und Tier in dieser Stadt. Sie zeigt das Leben der Schäfer und ihrer tierischen Begleiter – vom Schaf bis zum Hütehund. Und sie informiert über die Nutzung des Landes rund um Leipheim sowie über Weidefluren und durchziehende Schäfer. Nicht vergessen wird dabei auch die vielfältige wirtschaftliche Nutzung der Produkte aus der Tierhaltung. So können Besucher nachvollziehen, wie aus dem Rohmaterial der Schafe Wolle erzeugt wurde. Zu Besuch sind an diesem Tag auch Schafe des Schäfers Moritz Nieß. Sie werden im Pferch auf dem Schlosshof stehen – neben ihnen ein historischer Schäferkarren, der von Mitgliedern des Historischen Arbeitskreises restauriert wurde.
Eine besondere Attraktion erwartet die Besucher um 14 Uhr mit der Live-Vorführung einer Schafschur im Schlosshof. Die Wartezeit können sich die Gäste bei Speis und Trank verkürzen, denn der Historische Arbeitskreis sorgt mit selbstgebrautem Bier für das leibliche Wohl.
Das Museum Hammerschmiede und Stockerhof Naichen lädt von 13 Uhr bis 17 Uhr zu einem bunten Erlebnistag für alle ein. Neben Live-Schmiede, Rätselspaß „Dem Wassertropfen auf der Spur!“ und Kreativ-Werkstatt für Kinder können sich Besuchende auf eine Führung durch die neue Sonderausstellung „Der Ruf der Berge. Alphörner & Co.“ freuen. Die gerade erst eröffnete Ausstellung zeigt Höhepunkte aus der Sammlung des Musikers und Alphorn-Spezialisten Franz Schüssele – vom fast vier Meter langen Schweizer Alphorn über ein tibetisches Dung Cheng bis zum australischen Didgeridoo – und ist noch bis 1. November 2026 zu sehen.
In der Kreisheimatstube Stoffenried gibt es von 14 Uhr bis 17 Uhr viele Vorführungen und Aktionen auch für Kinder. An diesem Nachmittag wird außerdem die Ausstellung „Lauter alte Schachteln“ zu sehen sein. (AZ)
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