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Günzburg

03.12.2018

41 Tore! VfL Günzburg feiert ein Schützenfest

Lena Götz (in rot) war mit neun Treffern die erfolgreichste Günzburger Torjägerin gegen Schwabach.
Bild: Ernst Mayer

Die Günzburger Handballerinnen unterstreichen ihre Titelambitionen in der Landesliga.

Die Rebayhalle scheint für die Gegner der Günzburger Landesliga-Damen derzeit eine uneinnehmbare Festung zu sein. Auch eine Spitzenmannschaft wie der SC 04 Schwabach hatte bei der 25:41-Niederlage keine Chance und musste ernüchtert wieder abreisen. Die Voraussetzungen für den letzten Heimauftritt der VfL-Mädels im Jahr 2018 waren optimal. Es stand ein voller Kader zur Verfügung, das freie Pokalwochenende hatte das Team zur Regeneration genutzt. Alle Spielerinnen freuten sich nach drei Auswärtspartien in Folge auf die gewohnte Umgebung bei Hausmeister Ali Widmann. Die Gegnerinnen taten das Ihrige für eine gute Günzburger Ausgangslage: Bei den Fränkinnen wärmte sich Spielmacherin Amelie Rapke zwar mit auf, konnte aber aufgrund ihrer Handverletzung noch nicht eingesetzt werden.

Hannah Sperandio am Kreis eröffnete den Torreigen, sauber in Szene gesetzt durch Martina Jahn, welche dann selbst zum 2:0 einnetzte. Beim 7:3 durch Lena Götz nach zehn gespielten Minuten gab es die erste Auszeit der Gäste. Schwabach versuchte es dann kurzfristig mit einer Manndeckung gegen Jahn, musste aber schnell feststellen, dass bei dieser Abwehrformation die schnellen VfL-Spielerinnen zu viel Platz für ihre Angriffe haben. Alena Harder ließ sich diese Gelegenheit nicht nehmen und traf einige Male nach schönen Eins-gegen-Eins-Aktionen. Die Weinroten erhöhten über 13:7 auf 17:10 und ließen dann die Zügel ein wenig lockerer, sodass der Schwabach zu einfachen Toren nach Fehlpässen eingeladen wurde. Die beiden Torhüterinnen aufseiten des VfL hatten in der ersten Halbzeit noch keinen Zugriff, somit kassierte man ungewöhnlich viele Gegentore für Heimspielverhältnisse. Da es aber im Angriff so richtig rund lief, ging der VfL mit 21:15 in die Halbzeitpause.

Die Mädels wollten keinen Zweifel am Ausgang des Spiels mehr aufkommen lassen und legten gleich zu Beginn des zweiten Abschnitts wieder eine Schippe drauf. Mit einem 9:2-Lauf schraubten sie das Ergebnis auf 30:17 hoch, Lisa Gremmelspacher glänzte im Tor mit starken Paraden und vorne trafen gleich fünf verschiedene Spielerinnen. Jeder kam zum Einsatz, das nicht so alltägliche 40. Tor war Patricia Kubasta vorbehalten. Den Schlusspunkt zum 41:25 setzte Lena Götz, die insgesamt neun Mal traf. Auch Judith Deutschenbauer, Tanja Stoll, Alena Harder und Nina Porkert trafen alle mindestens fünf Mal.

Der SC Schwabach hat sich damit vorerst aus dem Aufstiegsrennen verabschiedet und rutscht mit neun Minuspunkten auf Rang vier der Tabelle ab. Vorn scheint es auf einen Zweikampf zwischen den Weinroten und dem TSV Winkelhaid hinauszulaufen. Der TSV schlug daheim den SV Obertraubling, nächster Gegner des VfL am kommenden Samstag, deutlich. (zg)

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