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Handball

25.02.2020

Abgedrängt

Es lief wie schon im Hinspiel (unser Foto): Dem Ball und letztlich auch den Punkten hinterherschauen mussten die Günzburger in Göppingen.
Bild: Ernst Mayer

Warum die Günzburger A-Jugend das Bundesliga-Derby in Göppingen klar verliert

Die schwierige Trainingswoche im Vorfeld des Bundesliga-Derbys darf als ein Faktor für die schwache Leistung der Günzburger A-Jugendhandballer gelten. Arg dünn war der Kader schon, der da zur Partie bei FA Göppingen antrat – wobei die Stammformation zur Verfügung stand. Letztlich erreichten allerdings nur vier und damit entschieden zu wenige Spieler eine bundesliga-würdige Form und das war laut Trainer Stephan Hofmeister „halt zu wenig, um in Göppingen bestehen zu können“. Am Ende stand ein 21:31 (8:15).

Vor den Augen des früheren Günzburger Bundesligaspielers und heutigen Frisch-Auf-Trainers Hartmut Mayerhoffer sowie Bundesliga-Hausmeister Ali Widmann erzielte Nico Gerasia das 1:0. Kein Zuschauer in den unbesetzten Weiten der EWS-Arena konnte zu diesem Zeitpunkt erahnen, welch einseitige Partie sich da anbahnte. Beim Erstliga-Nachwuchs zeigte sich besonders der frühere Günzburger Tim Kaulitz in allerbester Spiellaune, insgesamt sollte er acht Treffer erzielen, darunter das 5:2. Bis zum 9:6 durch den Göppinger David Knezevic (19.) blieb der VfL auf Schlagdistanz. Mit vier Toren in Folge beendeten die Gastgeber dann allerdings die Ergebnis-Offenheit. Das 13:6 (26.) war bereits die Vorentscheidung.

Auch wenn das Ergebnis nicht so aussieht: Das beste Stück beim VfL war noch die Innenverteidigung um Zerstörer Lukas Bär. Allerdings fielen viel zu viele einfache Tore über die Außenpositionen und auch das Torwartduell gewann Frisch-Auf klar, während im Günzburger Angriff gleich einige Chancen beim starken Torwart liegen gelassen wurden. Zum besten Spieler aufseiten der Gäste avancierte Louis Dück, der neun Tore warf.

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In der zweiten Halbzeit tat sich ein müde gewordener VfL-Angriff immer schwerer. Nur die Achsen Frieder Bandlow und Louis Dück sowie Max Reiner und Louis Dück kooperierten noch erfolgreich; Linksaußen Tino Pinkl bekam keine Bälle. Erst als die Württemberger in der letzten Phase der Begegnung umfangreich auswechselten und auch einmal in die Gegenstoßfalle tappten, kamen die Günzburger wieder besser zum Zug.

Zu seinem ersten Spiel in der Jugend-Bundesliga kam Beni Telalovic. Ein Tor sollte ihm diesmal freilich noch nicht gelingen. (zg)

VfL Günzburg Freund, Fieger; Bandlow (7/1), Pinkl, Grimm, Telalovic, Dück (9), Bär (1), Czakó, Jahn (3/1), Sperandio, Reiner (1)

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