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Ultralauf

10.09.2015

Alles gegeben und sehr viel erreicht

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Plausch unter Könnern: Achim Zimmermann (rechts) im Gespräch mit dem Deutschen Meister Martin Schedler.

Zimmermann holt erneut eine Medaille auf nationaler Ebene. Walter und Staudenrausch beenden ihre 250-Kilometer-Alpentour

Ein sehr erfolgreiches Wochenende haben die Extremläufer des FC Ebershausen hinter sich. Achim Zimmermann gelang bei der deutschen Meisterschaft im Ultra-Trail in Plettenberg/Hochsauerland zum vierten Mal ein Platz unter den besten drei. Somit zählt der Sportler aus Ried/Jettingen zu den Top-Trailläufern in Deutschland. In den vergangenen vier Jahren erreichte er bei den deutschen Meisterschaften je zweimal Platz zwei und drei. Der dritte Platz in Plettenberg freute ihn umso mehr, da er sich nicht gezielt auf die 74 Kilometer lange Strecke (2000 Höhenmeter) vorbereitet hatte.

Nach 21 Kilometern lag noch eine Dreier-Gruppe an der Spitze, die drei Minuten Vorsprung auf den FCE-Läufer hatte. Ab etwa der Hälfte des Rennens spielte Zimmermann seine Trail-Erfahrung aus. Das Führungsteam hatte sich aufgelöst, es waren nur noch 90 Sekunden bis zum dritten Platz und die Läufer dahinter hatten bereits einen großen Abstand. Beim folgenden harten Anstieg war Zimmermann dran und Betreuer Friedrich Birkner konnte acht Kilometer vor dem Ziel signalisierend, dass sogar der zweite Platz in Reichweite ist. Im Verlauf der letzten Kilometer kam Zimmermann der Silbermedaille immer näher, schaffte es aber nicht ganz. Für Platz drei nach 5:56,11 Stunden gab’s aber erneut eine Medaille auf nationaler Ebene. Zugleich sicherte sich Zimmermann den Sieg in der Klasse M45.

Derweil haben Engelbert Walter (Kettershausen) und Günther Staudenrausch (Kirchhaslach) die letzte Etappe des Transalpin-Run erfolgreich absolviert. Von St. Valentin ging es dabei nach Sulden. Die beiden für den FC Ebershausen startenden Sportler hatten wie alle anderen bei einem der härtesten Etappenrennen der Welt auf 250 Kilometer unglaubliche 15000 Höhenmeter im Aufstieg zurückzulegen.

Das FCE-Team war in der Klasse Master Senioren dabei. In Oberstdorf waren 36 Teams in dieser Klasse gestartet, bis Sulden hielten 23 Teams durch. Umso erstaunlicher kam für die Mittelschwaben der gute zehnte Platz in ihrer Klasse. Die Gesamtzeit dieser Tortur: 43:28,19 Stunden. (bir)

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