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Spiel der Woche

08.04.2019

Am Ende jubeln fast immer die Günzburger

Es war intensiv, es war ein echtes Spitzenspiel. Kreisliga-Tabellenführer FC Günzburg feierte wieder einmal einen Erfolg, die Fußballer aus Wiesenbach dagegen wussten nicht so recht, warum sie diese Partie verloren hatten.
Bild: Ernst Mayer

Der Kreisliga-Tabellenführer hat mit starken Wiesenbachern viel Mühe. Aber der FC gewinnt 2:1

Einen Tag nach dem Spiel fragt niemand mehr nach dem „Wie“. Weil das im Fußball so ist, bemerkte Spielertrainer Christoph Bronnhuber nach dem Kreisliga-Hit zwischen seinem FC Günzburg und der SpVgg Wiesenbach achselzuckend: „Wenn man oben steht, gewinnt man halt auch solche Spiele“. Diese Worte sagen schon viel über das Spitzenspiel zwischen dem Primus und dem Tabellendritten. Nach 90 intensiven Minuten gingen die Einheimischen als 2:1-Sieger vom Platz und haben nun bereits zwölf Punkte Vorsprung auf Wiesenbach.

Bronnhuber war mit einer etwas anderen Taktik als sonst in die Partie gegangen. Da die SpVgg als äußerst spielstark bekannt ist, wollte der FCG-Coach den Gästen Spielanteile überlassen und dann mit der Hammer-Offensive um Torjäger Maximilian Lamatsch Konter setzen. Ergebnis dieser Taktik waren fast 70 Prozent Ballbesitz für die Gastmannschaft. Und aus dieser Überlegenheit heraus machten sich dann die Wiesenbacher auf, dem Favoriten vor 100 Zuschauern im Auwaldstadion ein Bein zu stellen. Doch die Günzburger Defensive wie auch das sehr effektiv nach hinten arbeitende Mittelfeldpersonal ließ den Gästen zwar ein optisches Übergewicht, aber kaum Chancen. Die hatten es dann allerdings in sich und entsprangen meist aus Standardsituationen. Genau auf diese Weise landete noch vor dem Halbzeitpfiff des gut leitenden Unparteiischen Erwin Sauer der Ball einmal am Aluminium des FC-Tores.

Nach dem Wechsel zogen die Gastgeber dann die Zügel etwas an. Und wie das oft so geht, wurden diese Bemühungen prompt belohnt. Ludwig Zanker war nur 180 Sekunden nach Wiederanpfiff zur Stelle und brachte den Meisterschaftsfavoriten in Front.

Wiesenbach vertraute weiter auf seine spielerische Stärke und ließ sich vom Rückstand nicht aus der Bahn werfen. Doch die durchaus sehenswerten Kombinationen fanden an der Strafraumgrenze der Günzburger ihr Ende. Und wenn dann doch einmal das FCG-Bollwerk überwunden werden konnte, war – wie schon in Halbzeit eins – das Aluminium aufseiten der Hausherren. Zweimal landete das Spielgerät eben nicht im Kasten, sondern an dessen Begrenzung. Günzburg machte es besser und lochte 20 Minuten nach der Führung durch Dardan Kelmendi zum 2:0 ein. 120 Sekunden später schlugen die Gäste dann zurück. Der Torschütze vom Dienst der Wiesenbacher, Daniel Steck, verkürzte (70.). Doch zu mehr sollte es nicht mehr reichen und Bronnhuber sagte: „Ein sicherlich glücklicher Erfolg meiner Mannschaft.“ Aber wer fragt schon danach.

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