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Fußball

24.05.2018

Anpfiff zur Zusatzschicht

Eigentlich wären Florian Völkl (links) und sein SC Ichenhausen II in der Relegation angetreten. Weil sie verzichten, dürfen Marco Holzer (rechts) und seine Münsterhauser doch noch auf den Klassenerhalt in der Kreisklasse hoffen.
Bild: Ernst Mayer

Acht Teams bewerben sich für einen Platz in der Kreisklasse. Für einen Starter aus der Region ist die Teilnahme ein unverhofftes Geschenk

Für fast alle Vereine der unteren Fußball-Ligen hat die Saison 2017/2018 an Pfingsten ihren Abschluss gefunden. Doch eben nicht für alle. Nun ist wieder Relegationszeit. Der eine oder andere Verein hofft, auf diese Weise die Klasse doch noch zu halten oder eine Aufstiegsfeier starten zu können.

Um den letzten verbleibenden Platz in der Kreisklasse streiten sich insgesamt acht Mannschaften mit der Folge, dass der Klassenverbleib oder der Aufstieg nur über drei Siege zu erreichen ist. Eine wahre Marathonaufgabe.

Für einen Verein aus dem Landkreis Günzburg ist die Möglichkeit zum Verbleib in der Kreisklasse ein unverhofftes Geschenk. Denn rein sportlich wäre der SV Münsterhausen als Tabellenletzter der Kreisklasse West 1 abgestiegen. Doch da der SC Ichenhausen II auf die Teilnahme an den Relegationsspielen verzichtet hat (man bildet künftig zusammen mit der ersten Mannschaft des TSV Behlingen-Ried eine Spielgemeinschaft), haben die Gelb-Schwarzen noch einmal eine Chance bekommen.

Doch gleich in der ersten Begegnung bekommt man es heute mit einem Hochkaräter zu tun. Die zweite Mannschaft des FC Lauingen hat zwar auch keine Bäume ausgerissen und die Stimmung im Gesamtverein dürfte nach dem Abstieg der ersten Mannschaft aus der Bezirksliga nicht gerade auf dem Höhepunkt sein. Doch immerhin sind die Lauinger den kompletten Mai hindurch noch ungeschlagen. Der letzte Punktgewinn des SV Münsterhausen datiert dagegen vom 8. April, ein Unentschieden gegen den TSV Krumbach. Psychologisch damit Vorteil Lauingen – doch die Relegation hat ihre eigenen Gesetze.

Bis zum letzten Spieltag hoffte man dagegen beim FC Reflexa Rettenbach noch auf den Meistertitel und den direkten Aufstieg in die Kreisklasse. Am Ende hat es dann doch nicht ganz gereicht. Noch enger war es beim heutigen Gegner, der SpVgg Wiesenbach II. Sie teilt sich den zweiten Platz in der A-Klasse West 2 punktgleich mit der SpVgg Gundremmingen, darf allerdings nur durch den besseren direkten Vergleich um den Aufstieg mitspielen. Nun möchte Wiesenbachs Zweite das gleiche Kunststück schaffen wie die erste Mannschaft – nämlich aufzusteigen.

Termine

SV Münsterhausen - FC Lauingen II (Do. 18.15 Uhr in Jettingen)

FC Reflexa Rettenbach - SpVgg Wiesenbach II (Fr. 18.15 Uhr in Ettenbeuren)

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