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Tischtennis

12.09.2018

Aufschlag in neuen Spielklassen

Wenn die Tischtennisspieler in die Runde starten, erleben sie eine neue sportliche Landschaft. <b>Archivfoto: Ernst Mayer</b>

Ligenreform hat die sportliche Landschaft verändert

Landkreis Eine neue sportliche Heimat werden die Tischtennisspieler vorfinden, wenn sie in den nächsten Tagen und Wochen in die Runde starten. Mitte März 2017 hatte der Bayerische Tischtennis-Verband anlässlich eines außerordentlichen Verbandstags in Amberg eine komplette Reform der Ligenstruktur beschlossen. Aus sieben Sport-Bezirken und 63 Tischtennis-Kreisen wurden 16 Bezirke. Ab sofort greift die neue Struktur; alle Vereine aus dem Landkreis Günzburg spielen künftig im Bezirk Schwaben Nord. In ihm sind 107 der bayernweit 1532 Klubs beheimatet. Der Durchschnittswert sind 95,75 Vereine, Schwaben Nord zählt also zu den größten Tischtennis-Bezirken.

Verbandspräsident Konrad Grillmeyer sagte damals, manche der alten Kreise kämpften ums organisatorische Überleben. Mit der neuen Struktur sei Tischtennis in Bayern „deutlich homogener aufgestellt“; innerhalb der Bezirke werde man viel handlungsschneller. Aus schwäbischer Sicht wäre die Reform allerdings nicht nötig gewesen, bekräftigt der Sportwart des neuen Bezirks Schwaben Nord, Rudolf Sabienski. „Wir waren sehr gut organisiert und aufgestellt.“

Auf Bayern bezogen, ergebe sich tatsächlich ein trüberes Bild, urteilt Sabienski. „Die Strukturreform wurde notwendig, weil wir immer weniger ehrenamtliche Mitarbeiter gefunden haben.“ Auch Schwaben habe jedoch davon profitiert, dass diverse Posten nun besser besetzt werden konnten als früher. Der Funktionär räumt allerdings auch ein: „Es ist nicht jeder einverstanden mit dieser Strukturreform.“ Der Augsburger sieht beim Blick auf die neuen Gegebenheiten in Schwaben nur einen echten Nachteil. Bei den Frauen sei eine Spielebene komplett weggefallen – was laut Sabienski „allerdings auch daran liegt, dass es verhältnismäßig wenige Frauenteams gibt“. (ica)

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