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Handball

21.10.2020

Beflügelt in die Bezirksoberliga

Wie die heimischen Mannschaften zum Saisonauftakt abschneiden

Mit einem Derby-Erfolg beim TSV Niederraunau II ist die Drittliga-Reserve des VfL Günzburg in die Handball-Bezirksoberliga gestartet. Nach holprigem Start dominierten die Gäste das Geschehen in der Krumbacher Schulturnhalle und siegten deutlich 35:29 (19:15).

Die Blau-Weißen erwischten den besseren Start und legten schnell ein 4:2 vor. Erst langsam kamen die favorisierten Gäste ins Spiel. Im Abwehrverbund verteidigte man die teils langen Angriffe der Gastgeber zunächst nicht konsequent genug und im Angriff fehlte es in den ersten 15 Minuten vor allem an der nötigen Bewegung. Erst nach einer Auszeit wurde das Spiel der Weinroten gefälliger. Leicht war es nicht, denn Raunau Zwo präsentierte sich im Vergleich zur Vorsaison klar verbessert. Im zweiten Abschnitt gelang es den Spielern von Trainer Tobias Hartmann nur bedingt, an die gute Phase kurz vor der Halbzeit anzuschließen. Insgesamt wirkte das Spiel des VfL fahrig, die letzte Konsequenz fehlte, zu viele Abschlüsse waren nicht überzeugend. Trotzdem pendelte sich der Vorsprung in solider, beruhigender Höhe ein.

Coach Hartmann hakte die Sache schnell als gewonnen ab, sagte aber auch: „Alle Günzburger wissen, dass es noch deutliches Steigerungspotenzial gibt.“

Ebenfalls erfolgreich gestartet sind die Bezirksoberliga-Handballerinnen des VfL Leipheim. Beim TSV Friedberg siegten sie nach ausgeglichener erster Halbzeit deutlich 18:13 (8:8).

Die Anfangsminuten waren geprägt von Nervosität. Die Leipheimer Abwehr stand am Anfang unsicher und so kamen die Friedbergerinnen über Kreisanspiele zu leichten Torerfolgen. Leipheim versuchte immer wieder, über spielerische Elemente zum Erfolg zu kommen, vergab aber reihenweise Top-Chancen. Nach der Halbzeit wirkten die Leipheimer Spielerinnen konzentrierter. Die Abwehr stabilisierte sich, gewann viele Bälle und die daraus entstehenden Gegenstöße wurden nun gut genutzt. Schnell stand es 15:10 für den VfL; in dieser Phase glänzte Marina Gruber. Auch eine doppelte Deckung der VfL-Rückraumspielerinnen brachte Leipheim nicht aus dem Konzept.

Der Sieg ist Resultat einer geschlossenen Mannschaftsleistung. Auch die Neuzugänge Jana Engelmann und Jana Pillich haben sich schon gut integriert.

Geschlagen geben mussten sich dagegen die Bezirksoberliga-Handballerinnen des VfL Günzburg. Die Landesliga-Reserve unterlag dem TSV Wertingen 21:25 (11:14).

Beim 8:6 (18.) erreichten die Hausherrinnen erstmals eine Zwei-Tore-Führung. Das Stilmittel Auszeit führte aufseiten des TSV Wertingen zum Erfolg. In der 26. Minute drehten die Gäste das Resultat erstmals zu ihren Gunsten. Bei den Legostädterinnen blieb dieselbe Idee ohne Ergebnis. Die in der Auszeit besprochene Umstellung auf eine 6:0-Abwehr wurde nicht erfolgreich umgesetzt. Durch fehlende Absprachen entstanden immer wieder zu große Lücken, die die Gäste dankend annahmen.

Konsequenz hieß das Zauberwort für die zweiten 30 Minuten – es blieb beim Vorsatz. Die Günzburgerinnen konnten das Spiel nie mehr an sich reißen. Beim 14:22 (47.) nahmen die VfL-Trainer wieder eine Auszeit, wieder stellten sie die Abwehr um (diesmal auf 5:1) – und diesmal half es. Die Weinroten kämpften sich bis auf 19:23 heran. Dann war der Akku leer. (zg)

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