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Sportlerehrung

23.01.2015

Beweglichkeit, Treffsicherheit und Tempo

Zwischen den Ehrungen gab es Vorführungen der Abteilung Boxen im SC Ichenhausen mit Trainer Adem Ata.
Bild: Irmgard Lorenz

Wie die Stadt Ichenhausen ihre herausragenden Athleten würdigt

Beweglichkeit, Treffsicherheit und Tempo – Sportler trainieren und optimieren diese Fertigkeiten. Auch Musiker üben diese Künste, wenngleich in verfeinerter Form. Kommt dann zum Talent noch eine ordentliche Portion Übungsfleiß, dann lassen sich im Sport wie in der Musik hervorragende Leistungen erzielen. Die Brüder Matthias und Sebastian Vogg aus Deubach stellten das bei der Sportlerehrung der Stadt Ichenhausen mit virtuoser Gitarrenmusik unter Beweis.

Als „Botschafter Ichenhausens“ bezeichnete Bürgermeister Robert Strobel am Mittwochabend in der Friedrich-Jahn-Halle all jene Sportler, die mit ihrer Leistung nicht nur sich selbst und ihrem Verein, sondern auch der Stadt über die Grenzen Ichenhausens hinaus Ehre gemacht hätten.

93 Medaillen und 15 Pokale lagen bereit, die Strobel zusammen mit dem Sportreferenten des Stadtrats, Ottmar Sauter, und dem stellvertretenden Bürgermeister Franz Zenker den Sportlern, vom Grundschüler bis zum über 80-jährigen Athleten, überreichte.

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Im Sport gehe es aber nicht nur um Siege und Pokale, sondern auch um Teamgeist, Fairness und Durchhaltevermögen, sagte Strobel in seiner Ansprache. All das zusammen mache die Anstrengung lohnenswert: „Deshalb sind alle Sportler des Jahres 2014, auch diejenigen, die nicht auf’s Treppchen gekommen sind, also nicht unter den ersten drei gelandet sind, echte Gewinner.“

Neben die Anerkennung für sportliche Leistungen und Erfolge stellte der Ichenhauser Bürgermeister das Engagement der Ehrenamtlichen, die die Vielfalt im Vereins- und Breitensport erst ermöglichen. „Was nützt die schönste Sportanlage, wenn die Trainer fehlen?“, fragte Strobel in die Runde und dankte gleichzeitig allen Vereinsvorsitzenden, den Abteilungs- und Übungsleitern, Betreuern, Kampfrichtern, Platzwarten und anderen Helfern in den Vereinen.

„Sport bringt Menschen zusammen, Menschen verschiedenen Alters, verschiedener Herkunft, verschiedener Nationalität“, sagte der Bürgermeister. Er sprach in diesem Zusammenhang vom „nicht zu unterschätzenden Dienst bei der Integration von Menschen in unserer Stadt.“

Gerade in der Jugend- und Seniorenarbeit hätten die Sportvereine eine wichtige Funktion. Die Stadt Ichenhausen ihrerseits unterstütze das Engagement in den Sportvereinen. Strobel verwies auf Zuschüsse von über 20000 Euro im vergangenen Jahr und auf insgesamt mehr als 400000 Euro, die von 2013 bis 2015 in das Stadtbad investiert werden.

Mit Spannung erwarteten die mehr als 200 Gäste in der Halle zwischendurch die Vorführungen der Abteilung Boxen im SC Ichenhausen mit ihrem Trainer Adem Ata. 1947 wurde diese Abteilung gegründet und dann in den Nachkriegsjahren schnell populär. In den 1950er-Jahren erreichte sie mit den Brüdern Willi und Walter Dotschkal ein hohes Niveau. Dass Kraft, äußerste Konzentration und Rasanz bei dieser Sportart auch heute unabdingbar sind, zeigte Ata mit seinem Team eindrucksvoll. Beweglichkeit, Treffsicherheit und Tempo als wesentliche Fähigkeiten im Sport – und überhaupt im Leben.

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