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Handball

13.09.2017

„Da reicht kaum ein Sieben-Jahres-Plan“

Gut gelaunt: Stephan Hofmeister.
Bild: Ernst Mayer

Was Günzburgs Trainer Hofmeister über die anderen Teams im Verein sagt.

Der Günzburger Weg im Handball ist ein seit Jahren überaus erfolgreich umgesetztes Gesamtkonzept. Immer weiter nach oben strebten zahlreiche Mannschaften der Weinroten. Die Männer sind vor einem Jahr in der Bayernliga angekommen – es soll nur eine Zwischenstation sein. Die A-Junioren haben sich nun zum dritten Mal innerhalb von fünf Jahren für die Bundesliga qualifiziert. Den eigenen Ansprüchen hinterherhecheln dagegen die Frauen und vor allem die Männer II.

VfL-Cheftrainer Stephan Hofmeister kennt sich in allen drei Teams gut aus. Die A-Junioren coachte er vor Jahren selbst, von ihnen und von den Männern II holt er nach Bedarf Spieler nach oben und bei den Frauen gibt er momentan den Torwarttrainer. Zum Saisonstart (die A-Junioren haben schon ein Spiel hinter sich, Männer II und Frauen starten am Wochenende) sagt Hofmeister über:

die jüngste Entwicklung bei den Jugendlichen:

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„Für den VfL und für unsere Arbeit ist es extrem wichtig, die Bundesliga zu schaffen. Das bietet allen Jugendspielern von den Minis bis zur A-Jugend eine tolle Perspektive. Deshalb können wir im Jugendbereich ganz andere Trainingsumfänge durchziehen als andere Vereine. Und generell hat bei uns jede Jugendmannschaft ausgezeichnete, hoch qualifizierte Trainer. Darum beneiden uns alle südbayerischen Vereine.“

die Möglichkeiten, auch künftig Nachwuchsteams in die Eliteklasse zu bringen:

„Grundsätzlich wollen wir jedem einzelnen Jahrgang die Möglichkeit bieten, in der Bundesliga zu spielen. Das Nichtschaffen in den Jahren zuvor war echt knapp. Es hat auch nicht jeder Jahrgang gleich viele Talente und es gehört immer ein bisschen Losglück in der Qualifikation dazu.“

das Sorgenkind Männer II, das zuletzt im schwäbischen Abstiegskampf steckte statt sich Richtung Landesliga zu orientieren:

„Esist uns nicht gelungen, die A-Jugendlichen, die es nicht in die erste Mannschaft geschafft haben, für die Zweite zu begeistern. Darum werden wir uns wieder bemühen. Aber der Weg der Zweiten in die Landesliga wird viel länger dauern, als ich es mir gewünscht habe. Ich vermute, da reicht kaum ein Sieben-Jahres-Plan.“

die Chancen für das Unternehmen Bayernliga-Aufstieg bei den Günzburger Frauen:

„Die Perspektive war noch nie so günstig wie in dieser Saison. Es geht darum, dass die Frauen- und die Juniorinnentrainer es schaffen, mit ihren jeweils dünnen Kadern so zu kooperieren und Prioritäten zu setzen, dass dieses oder nächstes Jahr die Bayernliga rauskommt. Wenn das in den nächsten zwei Jahren nicht klappt, klappt es aus meiner Sicht nie mehr.“

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