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Handball

13.04.2015

Das Ergebnis stimmt

Spielerisch war’s nicht das Gelbe vom Ei, was die Niederraunauer (hier mit Julian Waldmann) boten. Das Wichtigste aber waren der Heimsieg und der damit verbundene Klassenerhalt in der Landesliga.
Bild: Ernst Mayer

Niederraunau sichert sich den Klassenerhalt, für die Leistung gab’s kritische Worte

Der TSV Niederraunau spielt auch in der Saison 2015/16 in der Handball-Landesliga. Durch den überzeugenden 31:27-Erfolg gegen den TV Memmingen und einen gleichzeitigen Erfolg der HSG Würm-Mitte trifft jetzt die Gäste aus Memmingen das Los, eventuell Relegationsspiele gegen den Zehntplatzierten der Landesliga Nord zu absolvieren.

Kilometerweise hörte man die Steine von den Handballherzen plumpsen. Welch Begeisterung für Handball in der Krumbacher Region zu wecken ist, zeigten nicht nur die gut 400 Zuschauer im Derby gegen den Allgäuer Nachbarn. Bereits mehr als 500 Karten sind am Samstagabend für das Freundschaftsspiel gegen den Bundesligisten Füchse Berlin, das am 26. Juli stattfinden wird (wir berichteten), an den Fan gebracht worden.

Spielerisch war allerdings nicht alles eitel Sonnenschein am Frühlingssamstag. Zumindest Coach Markus Waldmann zeigte sich trotz des letztendlich souveränen Sieges sehr kritisch. „Wenn man weiß, um wie viel es geht, dann kann ich die Einstellung in der ersten Halbzeit nicht akzeptieren. Nur gut, dass es uns dann die Memminger in der zweiten Hälfte leichter gemacht haben“, war sein Kommentar zum Spielverlauf. Dabei meinte er nicht einmal die Phase zum Spielende hin, die ihm auch nicht gefallen konnte und die er mit einer Auszeit stoppte. Das Team begann beim Zwischenstand von 30:23 schon zu früh mit der Siegesfeier. Kritischer betrachtete er aber die zweiten fünfzehn Minuten in der ersten Hälfte, als Raunau den Gästen immer wieder den Anschluss gestattete.

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Das Raunauer Abwehrspiel war in Ordnung. Wie immer brachte Boris Matzner auf der vorgezogenen Position seine Lauf- und Zweikampfstärke ins Spiel. So kamen die Memminger mit ihren Schützen Philipp Burtscher und Zsolt Novak überhaupt nicht ins Spiel. Eine klasse Abwehrleistung zeigte im Wechsel mit Matthias Mayer aber auch Julian Waldmann gegen den Zweimeter-Hünen Timo Walter. Ohne jede Zeitstrafe verteidigte er gegen den körperlich weit überlegenen Kreisspieler. So wurde auch Torhüter Maxi Jekle richtig zum Helden gemacht. Gegen die Rückraumwürfe hatte er nahezu immer ein Mittel. Schwer machten es sich die Raunauer im Angriff, sodass das Halbzeitergebnis von 12:11 ein spannendes Spiel verhieß.

Die neue Formation der Memminger in der zweiten Hälfte machte es den Raunauern dann leichter. Vor allem Michael Thalhofer lief zu alter Stärke auf. Den Raunauern gelangen Tore sogar in doppelter Unterzahl, alle Siebenmeter wurden von Maxi Deisenhofer verwandelt, und auch die sonstige Tormaschine lief bis zum 30. Treffer richtig rund. (walp)

Torschützen TSV Deisenhofer (10/7), Thalhofer (6), J. Waldmann (5), M. Waldmann (4), Matzner (3), Kiebler (1), Mayer (1), Ring (1)

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