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Fußball-Bezirksliga Süd

30.04.2018

Das Frühjahrsgesicht der Ziemetshauser

Abteilungsleiter Georg Stötter (links) und die Spieler des TSV Ziemetshausen waren nach dem Sieg gegen die DJK SV Memmingen-Ost in bester Laune. In Abstiegsgefahr bleibt das Team trotz des Erfolges.
Bild: Uli Anhofer

Die Elf von Trainer Rainer Amann lässt ihre Fans im Kellerduell lange zittern.

Mit dem 3:1-Erfolg über die DJK SV Memmingen-Ost hat Fußball-Bezirksligist TSV Ziemetshausen einen weiteren Schritt Richtung Klassenerhalt gemacht. Nach dem Sieg über die Allgäuer rückten die Zusamtaler auf den elften Platz der Süd-Gruppe nach oben.

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Bereits vor dem Anpfiff hatte der Ziemetshauser Abteilungsleiter Georg Stötter gewusst, auf wen sich sein Team besonders würde einstellen müssen. „Naim Nimanaj ist die Lebensversicherung der Memminger“, sagte er da. Und Nimanaj zeigte schon in der dritten Minute, dass er einer der besten Angreifer im schwäbischen Oberhaus ist. Sein Schuss aus 14 Metern ging knapp am Ziemetshauser Kasten vorbei. Auch an der zweiten gefährlichen Aktion der Gäste war Nimanaj beteiligt. Er schickte Josip Kordic in die Gasse, doch der Spielmacher zielte vorbei.

Die erste gefährliche Offensivaktion der Ziemetshauser resultierte aus einem Freistoß. Thomas Pietsch schoss in der 23. Minute aus 20 Metern in die Mauer. Mehr kam nicht auf dieser Seite des Spielfeldes.

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In der 35. Minute zeigte dafür Nimanaj erneut seine Klasse. Der Ausnahmespieler narrte im Strafraum vier Ziemetshauser Feldspieler und Torhüter Alexander Leisenberger, schob den Ball in Richtung Tor, doch Verteidiger André Bettighofer konnte auf der Linie klären. Eine Minute später machte es der auffälligste Mann auf dem Rasen dann besser. Nach einem Heber über seinen Gegenspieler jagte der aus dem Kosovo stammende Mittelstürmer den Ball aus 16 Metern ins Netz. In der 41. Minute visierte Nimanaj die Oberkante der Latte an.

Nach der Pause sahen die 120 Zuschauer eine ganz andere Ziemetshauser Mannschaft. Plötzlich gewannen die Platzherren die Zweikämpfe, plötzlich gelangen Kombinationen und plötzlich gab es auch Torchancen.

Erst einmal aber gab es eine Schrecksekunde. Nach einem Foul musste der Ziemetshauser André Bettighofer in der 65. Minute ausgewechselt werden. Der Krankenwagen brachte den Verteidiger mit einer Schulterverletzung ins Krumbacher Krankenhaus. Wie stark die Verletzung konkret ist, war zunächst nicht zu erfahren.

Die Platzherren blieben die klar bessere Mannschaft. Doch erst in der 76. Minute gelang ihnen der Ausgleich. Nach einem Foul an Alexander Zott zeigte der nicht immer sichere Schiedsrichter Florian Pioch auf den Elfmeterpunkt. Der in der 52. Minute eingewechselte Daniel Bobitiu ließ sich die Chance nicht entgehen und verwandelte ganz sicher.

Jetzt hatten die Platzherren endgültig das Heft in der Hand. Eine Minute nach dem Ausgleich gelang ihnen nach einem Konter das 2:1. Norbert Maier setzte sich auf der linken Angriffsseite durch, spielte den Ball nach innen und Nikolai Miller netzte aus einem Meter ein. Drei Minuten nach dem Führungstor markierte Michael Klimm sogar das erlösende 3:1. Er verwertete ein Zuspiel von Alexander Zott.

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