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Basketball

12.05.2017

Das Kükenteam im Haifischbecken

Freuen sich riesig auf ihre Gastgeber-Rolle bei den bayerischen Meisterschaften: Die U17-Basketballerinnen des TSV Wasserburg (hier vor der Bruno-Merk-Halle, in der die Titelkämpfe stattfinden).
Bild: Manfred Mayrhofer

Der TSV Wasserburg wirft als Gastgeber der bayerischen Meisterschaft seine Erfolgsfaktoren in die Waagschale: Spaß, Bodenständigkeit und Unbekümmertheit

Es ist die bisher größte sportliche Herausforderung für die jungen Basketballerinnen des TSV Wasserburg. Doch von Nervosität kann im Vorfeld der bayerischen U17-Meisterschaft keine Rede sein. Im Gegenteil: Unerfahren, unbekümmert und mit viel Spaß starten die Mädchen in ihre Gastgeberrolle – und hoffen, dass sie genau diese Tugenden zu Erfolgsfaktoren wandeln können, wenn sie am Samstag und Sonntag in der Bruno-Merk-Halle gegen die Schar der Etablierten antreten.

Zum Turnier erwartet der Schwaben-Meister die fünf Bezirkssieger DJK Würzburg (Unterfranken), TV 48 Schwabach (Mittelfranken), SC Kemmern (Oberfranken), ESV Staffelsee (Oberbayern) und Fibalon Baskets Neumarkt (Oberpfalz). Gespielt wird in zwei Gruppen mit jeweils drei Mannschaften. Die Wasserburgerinnen bekommen es in der Vorrunde mit den Meistern aus Oberbayern (Samstag, 10 Uhr) und der Oberpfalz (Samstag, 16 Uhr) zu tun.

Die Platzierungsspiele finden einen Tag später ab 9 Uhr statt. Der bayerische Meister wird im Finale (Sonntag, 15 Uhr) ermittelt. Die Aussichten des Gastgebers, dann um die Bayern-Krone zu spielen, sind relativ bescheiden. Hohe Favoriten auf den Titel sind Würzburg und Staffelsee.

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Für Wasserburg ist es bereits die Krönung der bisherigen Anstrengungen, als Schwaben-Erster dabei zu sein. Gegenüber den leistungssport-orientierten Basketball-Zentren ist der TSV ja schon historisch gesehen im Hintertreffen. Seit zwei Jahren erst wird hier „richtig“ Basketball gespielt. Für das Organisationsteam um Abteilungsleiter Manfred Mayrhofer sowie Jugendleiterin und Trainerin Rita Quinz, aber auch für die jungen Spielerinnen ist es das erste Mal, dass sie als Gastgeber auf einer derart großen Bühne auftreten. Und Wasserburg stellt auch das mit Abstand jüngste Team bei dieser Meisterschaft. Quinz geht die Sache dennoch entspannt an und sagt: „Die meisten Spielerinnen haben noch nicht so viel Wettkampf-Erfahrung. Mit der Außenseiter-Rolle können wir aber gut leben. Das Team wird alles geben und jedes Mädchen wird buchstäblich ihr Herz aufs Spielfeld werfen, um so die Zuschauer zu begeistern.“

Wenn die Wasserburgerinnen genau das umsetzen können, werden sie das Spielfeld, unabhängig vom Ergebnis, auf jeden Fall als Siegerinnen verlassen. Die Rahmenbedingungen werden einer Meisterschaft würdig sein, verspricht derweil Mayrhofer. „Wir haben viel an Organisation investiert und sind gut vorbereitet“, berichtet er kurz vor dem Turnierauftakt. (zg, ica)

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