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20.03.2009

Das halbe Dutzend liegt der TSG noch im Magen

Thannhausen Mijo Stijepic hat es bereits angekündigt: Er erwartet von seinem ehemaligen Verein TSG Thannhausen weder Entgegenkommen noch Gastgeschenke. Er hat in unserem gestrigen Interview aber auch unmissverständlich klargestellt, dass er und sein neuer Club FC Ismaning genauso verfahren werden. Folgen auf die Aussagen wirklich Taten, dann erwartet die Zuschauer am heutigen Samstag (15 Uhr) im Mindelstadion eine hochinteressante Partie der Fußball-Bayernliga.

Hochinteressant allein schon deshalb, weil mit Srdan Stevanovic und Mijo Stijepic die beiden Top-Torjäger der Liga (je 17 Treffer) auflaufen werden. In der vergangenen Saison bejubelten die Thannhauser noch die Tore von Stijepic, heute soll vor allem der zuletzt gesperrte Marian Dischl ein waches Auge auf seinen ehemaligen Teamkameraden werfen und dafür sorgen, dass dessen Trefferkonto auf dem bisherigen Stand bleibt. Einen direkten Manndecker will TSG-Trainer Oliver Schmid aber nicht abstellen. "Da müssten wir dann unser erfolgreiches System umwerfen" erklärt er und hofft darauf, den Ismaninger Torschützen vom Dienst mit "aggressiven aber fairen Mitteln" aus dem Spiel nehmen zu können.

Werbetrommel gerührt

Werbung für das erste Heimspiel nach der Winterpause haben die Thannhauser auch durch ihren 2:1-Auftakterfolg am vergangenen Wochenende gegen den 1. FC Schweinfurt betrieben, der zur Winterpause enorm aufgerüstet hat. "In diesem Spiel hat sich bezahlt gemacht, dass wir in der Vorbereitung - trotz nicht optimaler äußerer Bedingungen - hart gearbeitet haben", weiß Schmid und versichert, dass die TSG die Hände noch lange nicht in den Schoß legen wird. Weiterhin wird viermal in der Woche trainiert, was den Akteuren scheinbar nichts ausmacht. "Einfach vorbildlich, wie die Mannschaft mitmacht und sich engagiert" lobt Schmid den Trainingsfleiß und die Harmonie im Team.

Das halbe Dutzend liegt der TSG noch im Magen

Mit dem Sieg in Schweinfurt hat die TSG einen Schritt in Richtung vorzeitiger Klassenerhalt gemacht, aber diesen noch lange nicht in der Tasche. "Den müssen wir in unseren Heimspielen sichern", fordert Schmid. Und davon haben die Thannhauser ja genug. Neun Heim-und nur noch fünf Auswärtsauftritte stehen in der Terminliste der Thannhauser. Mit einer relativ offensiven Aufstellung (Stevanovic und Michael Wieser als Sturmspitzen) will Schmid die Heimpremiere im neuen Jahr erfolgreich gestalten und dem Publikum Lust auf mehr machen. Sorgen, woher er die Leute für die heutige Partie nimmt, muss sich Schmid nicht machen (bis auf Neuzugang Engin Kalender sind alle Mann an Bord), eher zerbricht er sich den Kopf darüber, wen er für den zurückgekehrten Kapitän Marian Dischl (Schmid: "Den muss man bringen") aus der Erfolgself streicht.

Streichen will die TSG Thannhausen hingegen das Ergebnis des Hinrundenspieles, das den heutigen Gastgebern noch im Magen liegt. Da spielte die TSG die ersten 30 Minuten sehr gut, geriet dann durch zwei Abwehrfehler ins Hintertreffen, wurde letztlich regelrecht vorgeführt und verlor mit 0:6. Das - laut Schmid - "hoch qualifizierte und gut bezahlte Personal" des FC Ismaning tobte sich damals so richtig aus und soll nun die Retourkutsche erfahren. "Ich mache kein Geheimnis daraus, dass unser heutiges Ziel ganz eindeutig Sieg heißt", nimmt der Thannhauser Trainer seine Mannschaft in die Pflicht, die entsprechende Antwort auf die Hinrundenblamage zu geben.

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