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Ehrenamtstag

25.07.2016

Den Helden im Hintergrund ein herzliches Vergelt’s Gott

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Das Bild oben zeigt die im Sportkreis Günzburg gewürdigten Persönlichkeiten mit den Gratulanten: (von links) Rudi Poppel (SC Bubesheim), Johannes Bayr (TSV Offingen), Ursula Walz (VfR Jettingen), Agnes Fäustle (SpVgg Wiesenbach), dahinter BLSV-Bezirksjugendleiterin Claudia Linke, Robert Fäustle (SpVgg Wiesenbach), Peter Drexler (SV Wattenweiler), Horst Döring (TSG Thannhausen), Landrat Hubert Hafner, Bezirkstagspräsident Jürgen Reichert, BLSV-Kreisvorsitzender Friedrich Birkner und BLSV-Bezirksvorsitzender Bernd Kränzle. Nach den Ehrungen begeisterten Sportler aus dem Tanzzentrum von Michaela Majsai mit einer gelungenen Showeinlage (Bild unten links). Glückwünsche zu seiner Ehrung mit der BLSV-Verdienstplakette in Silber gab es für Wilfried Läbe. Das Bild zeigt (von links) Hubert Hafner, Bernd Kränzle, Friedrich Birkner, Wilfried Läbe, Jürgen Reichert und Matthias Kiermasz.

Der Bezirk würdigt im Kaisersaal des Klosters Wettenhausen 53 Ehrenamtliche aus Schwabens Sportvereinen. Im Sportkreis Günzburg gibt’s Urkunden für acht Persönlichkeiten. Zwei Urgesteine aus der Region erhalten besondere Auszeichnungen

Im altehrwürdigen Rahmen des Klosters Wettenhausen mit seinem Kaisersaal und dem im Klausurbereich befindlichen Kreuzgang hat der Bezirk Schwaben seinen Tag des Ehrenamtes im Sport gefeiert. 53 Persönlichkeiten aus Schwabens Sportvereinen waren von den elf Kreisvorsitzenden des Bayerischen Landes-Sportverbands (BLSV) im Bezirk ausgewählt worden, um ihnen Dank und Vergelt’s Gott zu sagen, sie mit einer kurzen Laudatio des BLSV-Bezirksvorsitzenden Bernd Kränzle zu würdigen und mit einer Urkunde aus der Hand des Bezirkstagspräsidenten Jürgen Reichert zu ehren. Aus dem Landkreis Günzburg waren Johannes Bayr aus Offingen, das Ehepaar Agnes und Robert Fäustle aus Wiesenbach, Horst Döring aus Thannhausen, Peter Drexler aus Wattenweiler, Rudi Poppel aus Bubesheim, Richard Tomona aus Gundremmingen und Ursula Walz aus Jettingen dabei.

Im Mittelpunkt des Kaisersaals standen nicht Sportler aus der ersten Reihe, sondern Ehrenamtliche, die seit Jahrzehnten Übungsstunden halten, neue Sporttrends für ihren Verein aufgreifen, Trikots waschen, als Stadionsprecher oder Schiedsrichter agieren, an den Theken der Vereinsheime stehen oder einfach als Mädchen für alles im Vereinsalltag ihren Mann stehen. In seiner Festansprache sagte Bezirkstagspräsident Jürgen Reichert: „Das Ehrenamt ist immer brandaktuell und nicht alltäglich.“ Seit der Hinwendung zur Demokratie nach dem Zweiten Weltkrieg stehe hierzulande die Würde des Menschen im Mittelpunkt. Durchgängig bis in die Vereine würden die demokratischen Grundwerte gepflegt. Und da fast jedes Kind in einem Sportverein auftauche, komme es mit ihnen in Berührung. Eine große Aufgabe obliegt laut Reichert den Ehrenamtlichen bei der Integration von Menschen unabhängig von Handicaps oder Hautfarbe. „Der heutige Abend soll sie in ihren Bemühungen stärken“, so Reichert.

Kloster-Priorin Amanda Baur zauberte ein Lächeln in die Gesichter, als sie sagte: „Wenn man meint, die anderen schätzen die Arbeit nicht so, so glaube ich, dass der Herrgott alles sieht und sich nicht lumpen lässt. Er vergilt alles.“

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Ein herzliches Willkommen sprach der großen Sportfamilie Bürgermeister Matthias Kiermasz aus: „Sie sind uns wichtig und wertvoll. Ihnen gehört die Jugend und die Zukunft.“ Den Kommunen obliege die Aufgabe, die Infrastruktur des Sports sicherzustellen. So wolle er persönlich den Tennisplatz in Wettenhausen wieder reaktivieren und im nördlichen Landkreis das Schwimmbad erhalten.

Die vielen Ehrenamtlichen, die im Stillen wirken und für den Erfolg anderer sorgen, würdigte auch Landrat Hubert Hafner. Der Landkreis Günzburg gebe pro Jahr 116000 Euro Sportförderung aus und habe seit 27 Jahren einen äußerst erfolgreichen Landkreislauf im Angebot. Dass dem Sport nie die Puste ausgeht, dafür sorgen nach seiner Darstellung die Sportvereine.

Langen Atem trotz schwüler Temperaturen bewiesen die Wettenhauser Thomaner Sophie Fixle und Sophie Gross (beide Trompete), Jakob Kratzer (Waldhorn) und Lukas Grimm (Posaune) mit ihren ausdrucksstarken Stücken sowie die Tänzer des Tanzzentrums Michaela Majsai mit ihrem orientalisch-bunten, beeindruckenden Beitrag.

Flott und trotzdem persönlich gestaltete BLSV-Bezirksvorsitzender Bernd Kränzle die Ehrung. Er sprach die Hoffnung aus, es möge eine zusätzliche Motivation sein, dem Ehrenamt im Sport treu zu bleiben. „Wir müssen uns etwas einfallen lassen mit der Integration. Das ist eine unglaubliche Herausforderung,“ bekannte Kränzle.

Dank gab es für Günzburgs Kreisvorsitzenden Friedrich Birkner, der für die reibungslose Organisation sorgte, zu der auch der stilvolle Empfang im Klosterhof und der Imbiss im Kreuzgang des Klosters gehörten. Beides waren gute Gelegenheiten, neue Kontakte zu knüpfen. Gefragte Gesprächspartner waren hier Landtagsabgeordneter Hans Reichhart, die Kloster-Geschäftsführer Hubert Hafner junior und Olaf Ude, Schulleiter Albert Reile sowie die Kreisvorsitzenden des BLSV und die Mitglieder des BLSV-Bezirksvorstands.

Neben den Urkunden für die Ehrenamtlichen wurde Wilfried Läbe aus Günzburg für seine besonderen, über 50 Jahre andauernden Verdienste in verschiedensten Facetten des Sports mit der BLSV-Verdienstplakette in Silber geehrt. Friedrich Birkner aus Krumbach erhielt unter anderem für seine mehr als 120 im Landkreis organisierten Ausdauersportveranstaltungen die Ehrennadel des Deutschen LeichtathletikVerbands in Silber.

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