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Handball

31.01.2020

Der Teamgeist als Hoffnungsträger

Wichtige Ansage: Der Niederraunauer Trainer Mihaly More wird sich nach überstandener Krankheit wieder direkt an seine Handballer wenden können. Es ist aber nur ein Baustein zum angepeilten Heimsieg gegen Herrsching.
Bild: Ernst Mayer

Eine anhaltende Niederlagenserie, dazu erhebliche Aufstellungsprobleme: Wie das Landesliga-Team des TSV Niederraunau im Heimspiel gegen Herrsching bestehen will

Mit dem buchstäblich letzten Aufgebot auf dem Feld und dem bekannt guten Teamgeist im Rücken starten die Landesliga-Handballer des TSV Niederraunau ins Heimspiel gegen den TSV Herrsching. Anpfiff im Krumbacher Schulzentrum ist wie gewohnt um 19:30 Uhr.

Die Nachrichten werden momentan nicht besser für die Mittelschwaben. Nach dem jüngsten Debakel in Simbach ist die Krankheitswelle endgültig in der Mannschaft angekommen. Neben Björn Egger, der schon seit über einer Woche fehlt, sind mit Oliver Blösch und Christoph Schäfer weitere Stammkräfte betroffen. Dazu kommt vor dem anstehenden Auftritt, dass Torwart Maxi Jekle wegen zunehmender Beschwerden im Knie eine Zwangspause einlegen muss. Der Rest der Mannschaft hat nun die schwere Aufgabe, das Ruder wieder herumzureißen. Denn spätestens nach der Niederlage in Niederbayern stecken die Raunauer Jungs mitten im Abstiegskampf der Landesliga Süd.

Der TSV Herrsching dagegen kommt mit viel Selbstvertrauen ins Schulzentrum. Nach fünf Siegen in Folge schöpft das Team vom Ammersee wieder Hoffnung im Kampf um den Relegationsplatz, der nach Rundenschluss zu den Aufstiegsspielen in die Bayernliga berechtigt. Die Mannschaft um Trainer Kurt Neumayer ist also endlich da, wo sie seit vielen Jahren sein will: im Aufstiegskampf.

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Wie stark die Herrschinger in dieser Spielzeit sein können, erfuhr der TSV Niederraunau im Hinspiel. Absolut keine Chance hatten die Raunauer seinerzeit beim deutlichen 19:32.

Um diesmal die Chance zu wahren, muss einfach alles passen. Trainer Mihaly More immerhin ist nach überstandener Krankheit wieder zurück im Training und bereitet seine Mannschaft auf die kommenden schweren Aufgaben vor.

Die Handballer hoffen, dass ihnen das Publikum treu bleibt. Youngster Johannes Rosenberger erinnert sich an die zuletzt gute Atmosphäre und sagt: „Bei unserem bislang letzten Heimspiel gegen Altenerding ist in der Halbzeit trotz des 9:19-Rückstands keiner nach Hause gegangen. Wir wurden bis zum Ende unterstützt, das ist nicht selbstverständlich.“ Er appelliert an die Handball-Freunde in der Region, nicht nachzulassen. „Gerade in so einer schweren Phase brauchen wir unsere Fans.“

Wer am Samstag letztlich spielen kann, entscheidet sich im Abschlusstraining. (zg)

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