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Eishockey

30.12.2019

Die Eisbären verlieren das Derby und verpassen ihr Saisonziel

An mangelnder Unterstützung lag es in dieser Landesliga-Runde keineswegs, dass die Burgauer ihr Saisonziel verpassten. Obwohl das Unternehmen Auswärtssieg aussichtslos erschien, fuhren viele Fans nach Neu-Ulm, um ihr Team anzufeuern.
Bild: Horst Hörger

Die Aufstiegsrunde zur Bayernliga findet ohne Burgau statt. Beim Spiel der letzten Chance fiebern noch einmal viele Fans mit

Es war eine Mission Impossible. Eishockey-Landesligist ESV Burgau hat das Punktspiel beim in dieser Saison überragenden VfE Ulm/Neu-Ulm 2:5 (1:2, 0:3, 1:0) erwartungsgemäß verloren. Das Saisonziel Aufstiegsrunde hat die Mannschaft von Trainer Stanislav Hlozek damit endgültig verpasst; die noch ausstehenden Punktspiele in Fürstenfeldbruck (am Sonntagabend; die Partie war bis Redaktionsschluss noch nicht beendet) sowie gegen Forst (am 5. Januar im Burgauer Eispalast) sind sportlich nicht weiter von Belang. Anschließend starten die Eisbären in die Abstiegsrunde. Von sieben Teilnehmern wird am Ende einer in die Bezirksliga müssen.

Obwohl sie ohne Petr Ceslik und Armin Nußbaumer antraten, dominierten die Hausherren vor 1200 Zuschauern in den ersten beiden Dritteln die Begegnung nach Belieben. Sie versäumten es aber zunächst, die vielen Möglichkeiten auch in Tore umzumünzen. Nach neun Minuten war es aber dann soweit und die Devils gingen in Führung, denn Dominik Syneks schöne Vorarbeit verwertete Peter Brückner. Fünf Minuten später schafften die in dieser Phase in Überzahl spielenden Gäste durch Boris Drozd den Ausgleich. Die Donaustädter antworteten nur 78 Sekunden später mit dem 2:1. Einen Schlagschuss von Synek fälschte Brückner unhaltbar ab und somit ging es mit einer knappen Neu-Ulmer Führung in die Pause.

Zu Beginn des Mittelabschnitts gab es dann die bereits spielentscheidende Szene. Die Ulmer, die hoch pressten, übersahen an der blauen Linie den Burgauer Dennis Tausend, der aber mit seinem Alleingang am VfE-Torhüter Maximilian Güßbacher scheiterte (24.). Auf der anderen Seite legte unmittelbar danach erneut Synek für Brückner auf, der mit seinem dritten Streich das 3:1 erzielte. Und es kam noch besser aus Neu-Ulmer Sicht, denn Timo Schirrmacher verwandelte einen Abpraller zum 4:1 (32.). Als dann zwei Minuten vor Drittelende Michael Simon zum 5:1 abstaubte, war die Begegnung schon vorzeitig entschieden.

Im letzten Durchgang schalteten die Devils merklich ein paar Gänge runter und Burgau kam zu einigen guten Gelegenheiten. Allerdings zogen die Gäste immer wieder gegen Güßbacher den Kürzeren. Nach einem Puckverlust von Sebastian Koberger vor dem eigenen Tor bedankte sich David Ballner und stellte immerhin den 5:2-Endstand her. Die vielen mitgereisten Eisbären-Fans hatten am Ende also noch einen Mini-Anlass zum Jubeln. (duja)

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