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Eishockey

30.10.2018

Die Jubel-Tour der Eisbären geht weiter

Der Burgauer Mario Seifert bejubelt einen Treffer.
Bild: Ernst Mayer

Wie der ESV Burgau auch das fünfte Landesliga-Spiel für sich entscheidet. Eine Tücke des Spielplans wird das Punktesammeln demnächst erheblich erschweren.

Die Eisbären marschieren weiter. Auch nach dem fünften Saisonspiel ging Eishockey-Landesligist ESV Burgau als Sieger vom Eis. Das 5:2 (2:1, 1:0, 2:1) gegen den EV Fürstenfeldbruck sahen 500 Zuschauer.

Die Markgräfler konnten diesmal nicht an die spielerisch starken Leistungen der Heim-Auftritte gegen Buchloe und Reichersbeuern sowie des Gastspiels in Forst anknüpfen. Allerdings stimmte die kämpferische Einstellung, wie bereits beim Sieg gegen den TSV Farchant.

In der Partie gegen die Fürstenfeldbruck Crusaders zeigten die Gastgeber zu Beginn einige schöne Kombinationen. In der vierten Minute lag der Puck erstmals im Tor der Gäste. Dennis Tausend war der Torschütze. Er reagierte nach einem vom starken Brucker Torhüter Valentin Mohr abgewehrten Versuch am schnellsten und schoss ein. Nach diesem Treffer kam die Kombinationsmaschine der Eisbären ins Stottern. Ergebnis war der Ausgleich durch Andreas Kilian in der zwölften Minute. Den zweiten Treffer der Eisbären steuerte der Mittelstürmer der zweiten Angriffsreihe, Boris Drozd, bei. Der Slowake war im Nachschuss erfolgreich (16.).

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In der ersten Drittelpause forderte Trainer Stanislav Hlozek von seiner Mannschaft, wieder mehr zu tun. Der immer mit vollem Einsatz agierende David Tomecko stellte in der 23. Minute auf 3:1. Die Gäste hatten gerade eine Strafzeit überstanden, als Tomecko mit einem unwiderstehlichen Solo Richtung Tor zog und einnetzte. Anschließend machten sich die Eisbären das Leben selber schwer. Durch einige überflüssige, aber auch unglückliche Strafzeiten mussten die Burgauer sechs Minuten am Stück in Unterzahl spielen. Für 45 Sekunden standen nur drei Burgauer fünf Gästen gegenüber. Doch das Powerplay der Crusaders führte zu keinem Torerfolg.

Im Schlussdrittel sah es lange so aus, als ob die Eisbären ihren Zwei-Tore-Vorsprung über die Zeit bringen sollten. Die Gäste agierten zu harmlos, aber auch den Burgauern gelangen nur wenige strukturierte Angriffe. In der Schlussphase sollte es für einen kurzen Moment noch einmal spannend werden. In der 58. Minute stellte Lorenz Dichtl auf 3:2. Vorausgegangen war ein überflüssiger Puckverlust der Burgauer. Als die Crusaders alles auf eine Karte setzten, konterten die Eisbären eiskalt. Erst traf Michal Horky mit einem Handgelenksschuss ins Schwarze (59.) und den Schlusspunkt setzte Dennis Tausend in der letzten Minute der Partie. Nach einem Scheibengewinn an der blauen Linie ließ er sich die Chance nicht entgehen und traf zum Endstand.

Nach der Siegesserie führen die Eisbären die Tabelle mit 15 Zählern überlegen an. Erster Verfolger ist derzeit der ESV Buchloe. Die Unterallgäuer haben ebenfalls fünf Partien absolviert und kommen auf neun Punkte.

Am Freitag, 2. November, stehen die Eisbären letztmals für eine lange Zeit auf eigenem Eis. Nach dem Heimspiel gegen den SC Forst folgen sechs Auswärtspartien in Serie. Erst am 16. Dezember steigt dann wieder ein Spiel in der eigenen Eishalle.

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