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Futsal

24.01.2019

Die Reform der „Schwäbischen“ ist beschlossene Sache

Diese Farben werden wir bei der nächsten schwäbischen Futsalmeisterschaft in Günzburg auf jeden Fall sehen: Die diesjährigen Finalisten FC Gundelfingen (grün-weiß) und TSV Meitingen (rot) sind im neuen Modus automatisch qualifiziert.
Bild: E. Mayer

Ab dem Winter 2019/20 gibt es einen neuen Modus bei der schwäbischen Futsalmeisterschaft. In allen drei Fußball-Kreisen werden künftig Meister ausgespielt. Das wirkt sich auch auf die Landkreismeisterschaft aus

Dass der Turniermodus der schwäbischen Futsalmeisterschaft reformiert wird, war schon länger klar. Bei ihrer Klausurtagung im Kloster Irsee haben die Spielleiter nun Nägel mit Köpfen gemacht. Ab dem Winter 2019/20 wird es nicht mehr sieben Qualifikationsturniere geben, in denen die Endrundenteilnehmer gesucht werden. Stattdessen werden künftig in allen drei Fußball-Kreisen Meister ausgespielt – und die fahren mit ihren Vizes im Schlepptau nach Günzburg.

Bei der nächsten Endrunde am 11. Januar 2020 werden weiterhin acht Mannschaften auf dem Parkett stehen. Zu den insgesamt sechs Vertretern aus den Kreisen Allgäu, Augsburg und Donau kommen noch die beiden Finalisten der gerade abgelaufenen Hallenrunde, also der schwäbische Titelträger FC Gundelfingen und der unterlegene Endspielgegner TSV Meitingen.

Doch wie läuft die Qualifikation künftig konkret ab? Im Wesentlichen haben sich die schwäbischen Spielleiter an den Kollegen aus den sechs anderen bayerischen Bezirken orientiert. Die Region zwischen Ries und Allgäu hatte nämlich als Alleinstellungsmerkmal bislang ein Turniersystem, das die höherklassigen Teams begünstigte und zum Mitmachen anregte. Doch dieser Reiz ist zuletzt verloren gegangen. Bei der diesjährigen Endrunde war mit Gundelfingen nur ein einziger Landesligist dabei, Bayern- und Regionalligisten bleiben dem Turnier schon länger fern. Künftig müssen sich diese Teams – sofern sie zu den Titelkämpfen überhaupt wieder melden – der Konkurrenz schon in ihrer unmittelbaren Umgebung stellen.

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Der Plan sieht vor, dass zunächst einmal in den Landkreisen nach den Meistern gesucht wird. Dies soll jeweils zum Jahresende geschehen, bis Silvester müssen die Titelträger in den Landkreisen Donau-Ries, Dillingen, Günzburg, Augsburg, Aichach/Friedberg, Ost-, Ober- und Unterallgäu feststehen. Ob es dort nur eine Landkreis-Endrunde oder auch vorgeschaltete Qualifikationsturniere gibt, hängt von der jeweiligen Meldezahl interessierter Klubs ab. Je mehr Teilnehmer, umso mehr Veranstaltungen wird es geben.

In der ersten Kalenderwoche des Jahres werden dann in den Kreisen Donau, Augsburg und Allgäu im Januar 2020 erstmals Titel vergeben. An diesen Turnieren sollen jeweils acht Teams teilnehmen. Doch wer qualifiziert sich für die Kreisendrunden?

Im Allgäu oder im hiesigen Kreis Donau kommen die Teilnehmer beispielsweise aus je drei Landkreisen. Die Spielleiter haben sich dafür ausgesprochen, dem Landkreis, in dem die Kreismeisterschaft ausgespielt wird, vier Startplätze zuzusichern. Aus den beiden anderen Regionen kommen dann jeweils zwei Teams. Der Spielort der Kreis-Endrunde soll dann jährlich wechseln, sodass jeder Landkreis einmal in den Genuss eines solchen Turniers kommt.

Das Endturnier dagegen hat seinen fixen Platz. Bezirksspielleiter Rainer Zeiser hatte sich schon im Vorfeld der Tagung dafür ausgesprochen, dass die „Schwäbische“ weiterhin in Günzburg gespielt wird. Was am SC Bubesheim als bewährtem Ausrichter liegt – und an der fehlenden Alternative einer Halle, die rund 1000 Besucher beherbergen kann und verkehrsgünstig zu erreichen ist.

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