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Fußball-Landesliga

09.11.2018

Die Zeit des Wünschens hat begonnen

Der Blaubär ist immer dabei, wenn sein SC Ichenhausen spielt. Jetzt feierte das Maskottchen seinen zehnten Geburtstag.
Bild: H. Tatje

Was der SC Ichenhausen bis Weihnachten noch erreichen will. Punkt eins ist ein Heimsieg am 11. November. Der Gegner heißt SpVgg Kaufbeuren.

Vier Begegnungen stehen in dieser Herbstrunde noch auf dem Spielplan für den Landesligisten SC Ichenhausen. Vier Mal haben die Fußballer von Trainer Oliver Unsöld also noch die Chance, ein wohliges Gefühl aufzubauen für die Monate ohne Wettkampf (an der Futsal-Runde nehmen die Königsblauen auch im kommenden Winter nicht teil). Abteilungsleiter Henning Tatje befindet sich bereits in der Zeit des Wünschens und sagt: „Neun Punkte hätten wir gerne.“ Die Gelegenheit, die ersten drei davon einzuheimsen, scheint günstig: Am Sonntag, 11. November, kommt die SpVgg Kaufbeuren in den Hindenburgpark. Anpfiff ist um 14 Uhr.

Das dritte Spiel der laufenden Runde führte die Königsblauen nach Kaufbeuren. Zwei Mal hatte das Team zuvor das Feld als Verlierer verlassen und alle Kritiker des großen personellen Umbruchs sahen sich früh bestätigt. Statt jedoch noch tiefer in den Keller zu rutschen, legten die Ichenhauser den Schalter um, zauberten durch Treffer der drei Neuzugänge Denis Nickel, Kilian Kustermann und Julian Riederle ein 4:0 auf den Allgäuer Rasen und nahmen viel Selbstbewusstsein für den weiteren Saisonverlauf mit.

Das Hochgefühl erhielt beim jüngsten 0:3 in Garmisch-Partenkirchen einen Dämpfer. Tatje erinnert die Männer in den königsblauen Trikots an die lange Rückfahrt aus den Alpen. „Da hat sich jeder bewusst gemacht, dass man mehr Gas geben muss“, erzählt der Spartenchef und schließt als Wunsch für Sonntag an: „Für mich ist ziemlich wichtig, was jetzt gegen Kaufbeuren in Sachen Einstellung und Siegeswille gezeigt wird. Dessen sollte sich auch jeder, vom Keeper bis zum Stoßstürmer, bewusst sein.“ Wobei das mit dem Keeper eine Sache für sich wird: Liridon Rrecaj klagt immer noch über Kniebeschwerden. Wie es aussieht, steht er aber auf dem Platz.

Die kommenden Wochen beurteilt Tatje als psychologisch kritische Phase. Aus seiner Sicht gilt es für die Jungs, etwaiges Fracksausen auf dem Platz zu überwinden. Falls am Ende keine neun Zähler rausspringen – Schwamm drüber. „Aber weniger als vier sollten es nicht werden. Dann müssten wir nämlich deutlich sorgenreicher durch die lange Zeit der Winterpause gehen.“

Übrigens: Seine Entscheidung, im Mai den Abteilungsleiter-Posten zu übernehmen, hat Tatje nie bereut. Mitten in einer für ihn enorm schwierigen Lebensphase fühlte er sich jederzeit getragen von der SCI-Fußballfamilie. Jedem einzelnen Mitglied wünscht der Spartenchef, „dass wir in Ruhe durch die Weihnachtszeit gehen können.“

Unterdessen feierte das SCI-Maskottchen Blaubär seinen zehnten Geburtstag. Was sich das Plüschtier gewünscht hat, wollte Tatje als sein langjähriger Mentor nicht konkret verraten. Er ließ allerdings durchblicken, dass es etwas mit dem in zwei Wochen anstehenden Derby gegen Gundelfingen zu tun haben könnte. Die jüngsten Erfolge des Nachbarn hat der Ichenhauser Abteilungsleiter wohlwollend verfolgt. Und er weitet seine Wunschliste aus, indem er sagt: „Ich würde mich freuen, wenn wir alle drei regionalen Partner – also natürlich Ichenhausen, dazu Gundelfingen und auch Bubesheim – demnächst in der Landesliga wissen könnten.“

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