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Frauenhandball

31.01.2020

Diesmal wollen sie auch für Svenja siegen

Kreisläuferin im Krankenstand: Svenja Engelmann (VfL Günzburg) zog sich einen Fingerbruch zu.
Bild: Ernst Mayer

Die Günzburger Kreisläuferin hat sich einen Finger gebrochen. Für ihre Teamkolleginnen ist das aber nur einer von vielen Motivationsgründen

An diesen Gast haben die Bayernliga-Handballerinnen des VfL Günzburg beste Erinnerungen: Im Spiel bei der HSG Fichtelgebirge schafften sie Ende September ihren allerersten Auswärtssieg in der bayerischen Eliteklasse. Am Samstag ab 17.30 Uhr treten die Mädels aus Marktredwitz zum Rückspiel in der Rebayhalle an.

Keiner hatte den damaligen Erfolg des Aufsteigers von der Donau zu diesem frühen Zeitpunkt für möglich gehalten, die Rückfahrt nach dem 29:26 bleibt unvergessen. Das Spiel war neben einer engagierten Mannschaftsleistung auch ein VfL-Linkshänderfest. 22 Tore erzielten Lena Götz und Nina Porkert. Der VfL startete anschließend einen großartigen Höhenflug, der bis auf den vierten Platz führte. Dieses schöne Erlebnis und der wochenlange Ritt auf der Euphoriewelle stärken das Selbstbewusstsein der Weinroten, nach zuletzt zwei Niederlagen zurück auf die Erfolgsspur zu kommen.

Bei den Oberfränkinnen lief die Runde trotz großen Kampfgeists bislang zäh. Mit 7:23 Punkten steht die Mannschaft auf Rang elf – das ist purer Kampf um den Klassenerhalt! Die HSG Fichtelgebirge wird schon deshalb in Günzburg alles raushauen müssen, da es nicht nur gegen den VfL, sondern auch gegen das ungeliebte Abstiegsgespenst geht. Erfolgreich waren die Fränkinnen bislang vor allem gegen die direkte Konkurrenz am südlichen Rand der Tabelle. Gegen Haunstetten wurde 25:19 gewonnen, gegen Forst United 23:22 und am vergangenen Wochenende gelang gegen die aktuell aufstrebenden Winkelhaiderinnen ein 26:26. Heiß her ging es in diesem Kellerduell. Beste Torschützinnen waren aufseiten der HSG Fichtelgebirge Franziska Scheidler mit sieben und Nicole Sammet mit fünf Treffern. Nur bei der HSG Freising gelangen dem Team in Form eines 23:22-Erfolgs Auswärts-Punkte. Diesen Coup werden die Gäste dennoch als Hoffnungsschimmer für den Auftritt in der Rebayhalle mitnehmen.

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Bei den Gastgeberinnen verletzte sich Kreisläuferin Svenja Engelmann im Training unglücklich am Finger. Die Diagnose lautete komplizierter Fingerbruch. Die Operation erfolgte bereits. Alle Teamkolleginnen hoffen auf eine baldige Rückkehr der groß gewachsenen Kreisläuferin ins Team.

Vorsichtige Entwarnung gab es unterdessen bei Martina Jahn. Die Schleimbeutelprobleme scheinen im Griff, im Training lief es rund. Es wäre immens wichtig, dass sie Abwehr und Angriff stabilisiert. Ihr Fehlen merkte man zuletzt doch deutlich. (zg)

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