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Handball Landesliga

30.03.2015

Ein Allgäu-Trip zum Vergessen

Wenn die Allgäuer wirbelten, konnten die Niederraunauer allzu oft nur hinterher schauen. Hier setzt sich Felix Meggle gegen Boris Matzner (Mitte) und Oliver Kiebler durch.
Bild: Hermann Ernst

Warum die Niederranauer Siegesserie abrupt endet

Einen gebrauchten Tag erwischt haben die Niederraunauer Landesliga-Handballer bei ihrem Gastspiel im Allgäu. Gegen die geballte Angriffsmacht der gastgebenden HSG Dietmannsried/Altusried waren keine Mittel zu finden, sodass die Niederlage mit 28:35 deutlich ausfiel. Die Raunauer verpassten also den erhofften vierten Sieg in Serie. Auch der insgeheim angepeilte vierte Platz im Abschluss-Klassement scheint in weiter Ferne – den haben jetzt die HSG-Handballer inne. Aber es stehen ja noch vier Begegnungen aus in dieser Saison.

Dabei begann das Spiel stark für die Raunauer Jungs. Matthias Mayer, Oliver Kiebler und Maxi Deisenhofer warfen bis zur zwölften Spielminute einen 5:2-Vorsprung heraus. Die Abwehr stand hervorragend, drei Mal musste allerdings da schon die Umrahmung des eigenen Tores mithelfen, um den Vorsprung zu wahren.

HSG-Coach Zoltan Sellei nahm schon früh eine Auszeit, um die Raunauer zu stoppen. Und das sollte beispielhaft gelingen. Aus dem 2:5 wurde aus Allgäuer Perspektive in wenigen Minuten ein 8:5. Die Raunauer bekamen den Top-Torschützen Andras John und den gewaltigen Kreisläufer Tobias Rucht einfach nicht in Griff.

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Zwei Treffer von Julian Waldmann zum 10:8 ließen dann Hoffnung auf ein enges Spiel aufkommen. Auch beim Treffer von Boris Matzner zum 14:12 schien der Anschluss wieder möglich. Aber vor allem ein Sekunden vor dem Halbzeitpfiff kassierter Gegenstoß durch Csaba Horvath machte aus einem knappen Resultat einen deutlichen 12:16-Rückstand zur Pause.

Die gesamte Körpersprache der Raunauer war nicht so souverän wie Tage zuvor beim Heimspiel-Sieg gegen den TSV Ottobeuren. Auffällig blieb auch, dass die Gäste für jedes einzelne Tor gewaltig kämpfen mussten. Die HSG dagegen machte die leichten Treffer – vor allem mit der zweiten Welle. Hier sahen die Niederraunauer immer wieder schlecht aus. Entsprechend erhöhte sich der Abstand dann auch schnell auf acht Tore (21:29). Mehrere Erfolge von Boris Matzner und ein Treffer von Oliver Kiebler in doppelter Unterzahl ließen das Ergebnis wenigstens nicht zu deutlich werden. TSV-Coach Markus Waldmann war mit dem Erlebten natürlich trotzdem nicht einverstanden. „Wir müssen jetzt die Saison mit Erfolgserlebnissen abschließen“, forderte er. Dass einige Spieler Zeitstrafen wegen Reklamierens erhalten hatten, wollte er ausnahmsweise akzeptieren – aber nicht öffentlich kommentieren. (walp)

TSV-Torschützen Deisenhofer (6/3), M. Thalhofer (5), Matzner (4), M. Waldmann (4), Kiebler (3), Mayer (3), J. Waldmann (2), Ring (1)

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