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Fußball-Kreisliga

08.10.2018

Ein Hattrick krönt den Fünferpack

Der Günzburger Maximilian Lamatsch (links) und der Waldstetter Torwart Thomas Stengelberger blicken dem Ball hinterher, der in dieser Szene im Nirgendwo landet. Am Ende der Kreisliga-Partie wurde der Torjäger für einen Hattrick gefeiert und der Torsteher musste sich nach fünf Gegentreffern grämen.
Bild: Ernst Mayer

Der FC Günzburg unterdrückt Waldstetter Hoffnungen auf Besserung jäh. Maximilian Lamatsch gelingen drei Treffer in etwas mehr als einer Viertelstunde.

Eine überdeutliche Angelegenheit war gestern die Kreisliga-Partie zwischen dem SV Waldstetten und dem FC Günzburg. 100 Zuschauer bekamen einen mehr als verdienten 5:0 Sieg der Kreisstädter zu sehen, bei denen allein Max Lamatsch seinem persönlichen Torkonto wiederum drei Treffer hinzufügen konnte.

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Von Beginn an drückten die Günzburger auf das Tempo und versuchten, Waldstetten den Schneid abzukaufen. Zunächst noch ohne Erfolg. Doch die wiederum vom Verletzungspech gebeutelten Hausherren (vor dem Spiel musste kurzfristig Sebastian Katzer wegen hartnäckiger Knöchelprobleme passen) versuchten zunächst noch, dagegen zu halten. Pech dabei, dass sich bei einer Aktion im Gästestrafraum Thomas Möller ebenfalls verletzte. Möller konnte zwar weiterspielen, war aber deutlich gehandicapt. Den Waldstettern muss man zwar zugute halten, dass sie sich spielerisch vom Günzburger Dauerdruck befreien wollten, aber nicht nur aus Perspektive ihrer Fans wäre manchmal ein einfacher Befreiungsschlag sinnvoller gewesen. Zumal sich mit fortschreitenden Spieldauer immer wieder kleinere technische Unzulänglichkeiten ins SVW-Spiel einschlichen.

So kam es, dass es nach 20 Minuten zum ersten Mal im Kasten der Einheimischen einschlug. FCG-Spielertrainer Christoph Bronnhuber enteilte über links der Defensive und legte die Kugel mustergültig auf Marvin Schmid zurück, der keine Mühe hatte zu vollenden. Waldstetten zeigte sich davon zwar nicht geschockt, versuchte in der Folgezeit auch den einen oder anderen Akzent zu setzen, allein die Ausführung geriet allzu oft daneben. So war es nicht verwunderlich, dass der FC Günzburg, der die permanent gefährlichere Mannschaft stellte, nach 37 Minuten durch Christoph Wachs auf 2:0 stellte. Damit war die Messe in Waldstetten bereits gesungen.

Nach dem Wechsel drängten die Donaustädter auf die endgültige Entscheidung. Diese ließ dann auch nicht lange auf sich warten und brach in Form von Max Lamatsch über die diesmal in Rot angetretenen Gelb-Schwarzen herein. Zwischen der 51. und 68. Spielminute konnte Lamatsch dreimal jubeln und dreimal sah die SVW-Defensive nicht gut aus.

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