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Tennis

28.04.2015

Ein ganz starkes Team

Stolz konnte Felix Rottler, neuer Mannschaftsführer des TC Günzburg, auf seine Mitstreiter sein, die bei den schwäbischen Tennis-Meisterschaften in die Runde der letzten acht einzogen (von links) Nicola Rispoli, Steven De Waard, Patrick Nystroem, Rottler und David Johansson.
Bild: Peter Führer

Männer des TC Günzburg dominieren schwäbische Meisterschaft

Am Mittwoch vergangener Woche hat er nach 19 Stunden Flugzeit von Brisbane erstmals in seinem Leben europäischen Boden betreten. Am Sonntag feierte er in Augsburg sportlich eine gelungene Premiere: Der 23-jährige Australier Steven De Waard wurde mit einer eindrucksvollen Vorstellung seiner Favoritenrolle gerecht und sicherte sich auf der Anlage des TC Schießgraben den Titel eines schwäbischen Meisters.

Mit 16 Meldungen stellte der TC Günzburg fast zehn Prozent des gesamten Starterfeldes. Doch nicht nur diese Rekordteilnehmerzahl, der Club aus der Donaustadt wurde bei den schwäbischen Titelkämpfen auch qualitativ herausragend vertreten.

So erreichten mit Steven De Waard, Patrick Nystroem und Nicola Rispoli in der Herren-Konkurrenz sowie Jochen Petz (Herren 30) und Alexander Köble (Herren 40) fünf Aktive des TCG das Halbfinale.

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Für die große Überraschung sorgte der 17-jährige Rispoli, der mit Andreas Rausch (TC Schwaben Augsburg) die Nummer zwölf der Setzliste und dann in einem tollen Match den an sieben gesetzten Korbinian Kramer (TC Augsburg Siebentisch) aus dem Rennen warf. Erst in der Vorschlussrunde musste der für den TCG spielende Austauschschüler aus Meran dann die Überlegenheit seines Clubkameraden Steven De Waard anerkennen.

Der sympathische Australier beeindruckte schon im Viertelfinale die Zuschauer. „Das war einfach zu schnell und zu präzise für mich“, bescheinigte der ehemalige Weltklassespieler Christian Weis seinem Bezwinger. In der Saison 1991/92 an Position 151 der Weltrangliste geführt, lobte der 46-jährige Augsburger („Der könnte mein Sohn sein“) vor allem auch das Service De Waards. Die gelbe Filzkugel schlug immer wieder zentimetergenau an die Linien platziert ein.

Erheblich mehr zu kämpfen hatte Nystroem, der in der am kommenden Wochenende beginnenden Saison ebenfalls für den TC Günzburg antreten wird. Sowohl Andreas Gössl (TTC Füssen), als auch Benedikt Herz (TC Schwaben Augsburg) zwangen ihn in den Match-Tiebreak. Dazwischen schaltete der 20-jährige Bad Wörishofener im Viertelfinale mit David Johansson einen weiteren Aktiven aus dem Bezirksliga-Aufgebot des TCG aus.

In einem sehenswerten Endspiel sorgten De Waard und Nystroem für ein Novum: Zwei Vertreter eines Clubs im Finale, das gab’s vorher bei der „Schwäbischen“ noch nicht. Und der Linkshänder mit dem schwedischen Namen zwang seinen Kontrahenten nach einem offenen Schlagabtausch im zweiten Satz in den Tiebreak. Erst dann durfte De Waard das höchste Preisgeld in Empfang nehmen.

Anna Hummel, nach zwei Jahren ins Landesligateam des TC Günzburg zurückgekehrte 23-jährige Donauwörtherin, schaltete im Viertelfinale mit Constanze Herz die an vier gesetzte Regionalligaspielerin des TC Schwaben Augsburg aus, verpasste dann aber nach einem kräftezehrenden Match knapp den Einzug ins Halbfinale. Weiter waren für den TCG am Start: Hans Günter Spieß, Gottfried Baur, Robert Messerschmid, Michael Schoch, Alexander Konrad, Nico Konrad, Felix Rottler, Jakob Ruess und Artur Kochanov. (tepe)

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