Bezirksliga Süd

30.10.2017

Endlich ein Lichtblick

Voll auf den Ball fokussiert ist der Ziemetshauser Nicolai Miller (links) im Laufduell mit dem Augsburger Christian Jenik. Auch am Sonntag gab die Elf von Trainer Rainer Amann alles und kam am Ende zu einem verdienten Punktgewinn.
Bild: Ernst Mayer

Ein spätes Tor ermöglicht Ziemetshausen den verdienten Punktgewinn. Nach Ende der Vorrunde fehlen dennoch sieben Zähler zum rettenden Ufer

Wenn du einen Sieg benötigst und einen Zähler holst, ist das eigentlich zu wenig. Wenn du andererseits bis fünf Minuten vor Schluss eines Spiels zurückliegst und einen Punkt holst, ist das Glas gleich wieder halb voll. Mindestens. Und genauso beurteilen die Verantwortlichen des Fußball-Bezirksligisten TSV Ziemetshausen ihr 1:1 gegen den TV Viktoria Augsburg. Über 90 Minuten gesehen, war das Remis auch leistungsgerecht.

Beide Seiten boten am Sonntag eine ordentliche Bezirksliga-Partie, in der zunächst die Gastgeber einen Tick mehr Anteile hatten. Und auch eine tolle Chance vergaben. Stefan Endres kam nach einer Ecke in guter Position frei zum Abschluss, zielte aber am Tor vorbei (14.). Da fehlte, wie so häufig in dieser Runde, ein bisschen Ballglück.

Schön aus Sicht der TSV-Anhänger unter den 100 Besuchern war zu sehen, dass ihre Jungs trotz der misslichen Tabellenposition an sich glauben. Die TSV-Kicker konnten dennoch nicht verhindern, dass die Gäste in Führung gingen. Als ein Augsburger den Ball per Kopf an die Strafraumlinie ablegte, zog Christian Jenik direkt ab und der Ball zappelte im Netz (66.). In der Folge waren die Viktoria-Fußballer spielbestimmend, hätten die Sache auch für sich entscheiden können. Ziemetshausens Andre Bettighofer verhinderte das 0:2, indem er den Ball in allerhöchster Not zur Ecke grätschte. Dann gab’s auch wieder offensive Akzente der Gastgeber. Und es gab einen wunderschönen Treffer: Adnan Akyel tanzte 22 Meter vor dem Tor einen Augsburger aus und wuchtete die Kugel von dort aus in den Giebel (85.). Tief in der Nachspielzeit hätten die Ziemetshauser gerne noch einen Elfmeter gehabt. Selbst die Gäste sollen den als „klar“ bezeichnet haben, Schiedsrichter Christian Erhart pfiff aber nicht.

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Inzwischen trennen die Ziemetshauser sieben Punkte von Platz zwölf, dem rettenden Ufer in der Liga. Orientieren dürfte sich Trainer Rainer Amann zunächst eher am VfB Durach, der auf dem Relegationsplatz sitzt und bisher vier Zähler mehr eingesammelt hat als der TSV. Die Allgäuer noch einzufangen, scheint machbar – falls endlich ein paar Kicker in den Kader zurückkehren. Thomas Pietsch zählt zu den Kandidaten, die wenigstens im Frühjahr wieder da sein wollen.

TSV Ziemetshausen Leisenberger; A. Endres (62. Hafner), Bettighofer, Klimm, Hillenbrand, S. Endres, Akyel, Greiner, Eppler, König (62. Maier), Miller

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