Kreisliga West

02.05.2013

Favoritensiege in den Derbys

Sein Team verlor gestern unglücklich: Jürgen Weizer, Noch-Trainer des FC GW Ichenhausen.
Bild: em

Krumbach sichert den Klassenerhalt. Auch Ziemetshausen und Mindelzell sind erfolgreich

TSVKrumbach – TSV Balzhausen 1:0 (0:0) Schlecht gespielt und doch gewonnen – so könnte man die Leistung des TSV Krumbach im Derby gegen den TSV Balzhausen zusammenfassen. Doch am Ende zählen die drei Punkte, und mit denen dürften die Krumbacher den Klassenerhalt nunmehr endgültig in trockenen Tüchern haben.

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Speziell in der ersten Hälfte zeigten sich die Gastgeber nicht gerade überzeugend und ließen sich von kämpferisch auftretenden Balzhausern den Schneid und die Initiative abkaufen. Und wer weiß, wie das Spiel geendet hätte, hätten Lukas Wagner (35.) oder Florian Weidner (45.) ihre Chancen verwertet. Beide scheiterten jedoch am besten Krumbacher, Torwart Samuel Schuler. Nach der Pause konnten die Hausherren dann zumindest kämpferisch zulegen und kamen nach einem Foul an Tobias Karletshofer in der 49. Minute zu einem Freistoß. Der Ball, von Matthias Kuhn getreten, wurde von der Mauer der Gäste unhaltbar für Schlussmann Max Uhlig abgefälscht und landete im Tor.

Die größte Chance zum Ausgleich vergab in der 78. Minute Markus Lochbrunner, dessen Nachschuss aus dem Getümmel heraus knapp am Tor vorbeistrich. Balzhausen muss man zugutehalten, nie aufgesteckt zu haben, und so wäre am Ende ein Unentschieden durchaus gerecht gewesen – das gaben sogar die Krumbacher zu.

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FC Grün-Weiß Ichenhausen – SV Mindelzell 1:2 (0:0) Eine unglückliche Niederlage kassierten die Grün-Weißen im Spiel gegen die Mannschaft der Stunde der Kreisliga West, den SV Mindelzell. Zwar hatte Mindelzell in der ersten Hälfte optisch mehr vom Spiel, konnte diese Überlegenheit jedoch nicht in Zählbares ummünzen. Da auch die Hausherren ihre wenigen Chancen in den ersten 45 Minuten verstreichen ließen, ging man mit einem 0:0 in die Kabinen. Nach der Pause dann zunächst ein ähnliches Bild, wobei sich Ichenhausen etwas besser in Szene setzen konnte. Trotzdem, der SVM blieb die optisch überlegene Mannschaft und ging in der 65. Minute nach einer Ecke durch einen Kopfball von Max Lauer in Führung. Ichenhausen kam nun über den Kampf immer besser ins Spiel. In der 77. Minute dann die aus Ichenhauser Sicht entscheidende Szene: Ein grün-weißer Angreifer wurde von zwei Zellern an der Strafraumgrenze zu Fall gebracht, wofür die Heimmannschaft vehement Platzverweise forderte. Das Schiedsrichtergespann schickte jedoch nur den Mindelzeller Patrick Seidel mit Gelb-Rot vorzeitig zum Duschen. Den anschließenden Freistoß konnte Dominik Megyes zum 1:1-Ausgleich verwandeln. Danach sah es lange nach einem Unentschieden aus, was dem Spielverlauf auch entsprochen hätte. Doch in der 87. Minute leisteten sich die Ichenhauser einen kapitalen Bock in der Abwehr, der von Michael Wieser kaltschnäuzig zum glücklichen Siegtreffer für den SVM ausgenutzt wurde.

TSV Ziemetshausen – VfR Jettingen 2:1 (2:1) Wie die Feuerwehr legten die Wörle-Schützlinge in dieser Partie von Beginn an los. Man sah der Truppe deutlich an, dass sie die schlechten Leistungen der letzten Spiele vergessen machen wollte. In diesem Sturmwirbel schienen die Gäste zunächst unterzugehen. Bereits nach zwei Minuten lupfte Florian Klimm den Ball zu Benjamin Hilbert, der abgeklärt per Kopf zur Führung verwandelte. Sechs Minuten später setzte sich Michael Klimm im Strafraum energisch durch und erhöhte auf 2:0 für die Hausherren. Das muntere Toreschießen hatte in Ziemetshausen dann aber ab der 18. Minute ein Ende. In dieser Minute wurde Benni Maidorn mit einem schönen Pass von Engin Bozkurt bedient und konnte auf 1:2 aus Jettinger Sicht verkürzen. Danach verflachte das Spiel mehr und mehr. Lediglich in der 29. Minute hätte Stefan Endres seine Farben nochmals deutlicher in Front schießen können. Sein zu schwacher Schuss konnte aber vom gegnerischen Torsteher ohne Mühe pariert werden. Damit hatten beide Mannschaften ihr Pulver verschossen. Ziemetshausen verwaltete souverän die drei Punkte, und Jettingen konnte die Gästeabwehr nie mehr in Gefahr bringen. (diz)

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