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26.03.2009

Gewinnen oder absteigen

Günzburg (AZ) - Was vor Wochenfrist in Kirchheim-Anzing so gut gelungen ist, soll am Samstagabend in Günzburg wiederholt werden. Der heimische VfL erwartet um 17.30 Uhr die SG Regensburg zum Abstiegs-Knüller in der Handball-Landesliga Süd. Hier gilt es, eine offene Rechnung zu begleichen, denn im Hinspiel brachten sich die Günzburger selbst um ihren verdienten Lohn. Außerdem gibt es für den VfL ja immer noch eine Mini-Chance auf den Klassenerhalt: Vom sicher rettenden Ufer trennen die Günzburger vier Spieltage vor Saisonschluss zwar schon fast uneinholbare sieben Punkte, aber vielleicht reicht auch der viertletzte Platz zum Klassenerhalt - und der ist nur drei Zähler weg. Grundvoraussetzung für alle Spekulationen ist freilich ein Heimsieg gegen Regensburg.

Die Gäste aus der Oberpfalz befinden sich schon länger im Abstiegsstrudel und belegen eben diesen viertletzten Tabellenplatz. Noch vor Jahresfrist spielten sie in der Bayernliga, aber ähnlich wie der TSV Aichach verkrafteten sie die personellen Abgänge nach dem Abstieg nicht. Ihre jüngsten beiden Landesliga-Partien wurden gar mit 0:X gewertet, was natürlich erhebliche Fragen über den Zustand der Mannschaft aufwirft.

Ohnehin lebt das Team aus Regensburg praktisch allein von der Treffsicherheit von Michael Sigl. Er war es auch, der den Günzburgern im Hinspiel mächtig zusetzte. In letzter Zeit konnte er allerdings berufs- und verletzungsbedingt nicht wie gewohnt mitwirken.

Es ist naheliegend, dass der VfL Sigl an die kurze Leine nehmen wird, sofern er aufläuft. "Die Unruhe in Regensburg kümmert uns wenig", sagt der Günzburger Co-Trainer Bernd Dunstheimer. "Wir möchten an die Leistung der vergangenen Woche anknüpfen und unseren Zuschauern ein schönes und erfolgreiches Spiel zeigen."

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