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Volleyball

10.10.2019

Großkötz gewinnt im Spiel der Generationen

Robert Michel (16 Jahre) und sein Vater Sergej Michel (43 Jahre) standen zum ersten Mal zusammen für die Kötzer auf dem Feld.
Bild: Robin Schmidt

Bezirksliga-Männer können sich auf Vater-Sohn-Kombination verlassen

Gleich zu Saisonbeginn haben sich die Volleyballer des VfL Großkötz an die Tabellenspitze der Bezirksliga gesetzt. In heimischer Halle schlugen sie den TSV Nördlingen 3:0 (25:18, 25:15, 25:22) und den TV Weitnau 3:2 (19:25, 25:22, 25:14, 20:25, 15:10). Für die Kötzer Frauen gab’s am ersten Bezirksliga-Spieltag in Langweid drei hochverdiente Punkte. Dem gastgebenden FC unterlagen sie 2:3 (25:20, 11:25, 17:25, 25:19, 13:15), gegen den SVS Türkheim feierten sie anschließend ein 3:2 (28:26, 25:20, 18:25, 10:25, 15:13).

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Bei den Kötzer Jungs hieß es „Spiel der Generationen“, denn Robert Michel (16 Jahre) und sein Vater Sergej Michel (43 Jahre) standen zum ersten Mal zusammen auf dem Feld. Und zusammen mit ihren Teamkameraden wurden sie der Favoritenrolle gleich gerecht. Dank starker Angriffe und eines abwechslungsreichen Passspiels hatte die gegnerische Abwehr mit ihrem Block kaum Möglichkeiten, den Gastgebern Paroli zu bieten. Vor allem die erfahrenen Außenangreifer Max Kostin und Benedikt Schmid erzielten mit schnellen Tempoangriffen einen Punkt nach dem anderen. Auch die Talente Robert Michel (Zuspiel) und Benni Löffler (Mittelblock) überzeugten von Anfang an mit präzisen Pässen und druckvollen Schnellangriffen.

Im zweiten Spiel gegen den TV Weitnau hatte das Team von Trainer Robin Schmidt Schwierigkeiten, sich abzusetzen und musste den ersten Satz verloren geben. Taktische Wechsel brachten aufseiten der Kötzer das gewünschte Ergebnis. So konnte der Gastgeber die beiden folgenden Runden wieder stark für sich entscheiden.

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Nach einem hart umkämpften vierten Satz erkämpften sich die Männer aus Weitnau den Ausgleich und zwangen den VfL zum Tiebreak. Doch hier konnten die Gastgeber ihre ganze Erfahrung ausspielen.

Bei den Kötzer Frauen hielten sich Motivation und Vorfreude des Aufsteigers die Waage mit großem Respekt vor den Gegnern in der neuen Liga. Es folgten zwei spannende Spiele auf Augenhöhe, die eindeutig bewiesen, dass die Monstermiezis (so ihre eigene Namensgebung) in diese Liga gehören. Nach zähem Ringen mussten sich die Kötzerinnen dem stark spielenden FC Langweid im Tiebreak knapp geschlagen geben.

Gerade die gewonnenen Sätze zeigten aber deutlich, wie gut das Team von Trainer Michael Dezort in der Vorbereitung am Block und am neuen Spielsystem gearbeitet hatten.

Im zweiten Spiel gegen den SVS Türkheim ging es erneut über fünf Sätze –, ein echter Kraftakt, zumal Wechselmöglichkeiten fehlten. Diesmal endete die Sache zugunsten der VfL-Volleyballerinnen.

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