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Kreisliga West

08.05.2017

Günzburg hat alles selbst in der Hand

Konzentriert bleiben und die Chance nutzen: Marco Chessa, Trainer des FC Günzburg, im Gespräch mit seinem Spieler Yahyamurat Dinc.
Bild: Ernst Mayer

Platz zwei ist greifbar. Doch Konkurrent Burgau gibt sich noch nicht geschlagen

(0:1): 110 Zuschauer bekamen in Wiesenbach ein höchst unterhaltsames Kreisliga-Duell zu sehen. Beiden Teams war deutlich anzumerken, dass es um einiges ging. Den ersten Treffer erzielten die Gäste früh, als nach einer herrlichen Her-reingabe von Andreas Müller Andreas Nerdinger den Ball mit der Brust annahm, sich drehte und unhaltbar vollendete (13.). Danach hatten die Günzburger weitere gute Chancen, die sie allesamt ungenutzt verstreichen ließen. Wiesenbach hielt dagegen und hätte durchaus ausgleichen können. Nach dem Wechsel ein ähnliches Bild. Wiesenbach war bemüht, beschäftigte Günzburg enorm und forderte der Chessa-Truppe alles ab. Nach 53 Minuten war dann allerdings Gästestürmer Max Lamatsch zur Stelle und stellte auf 0:2. Wiesenbach warf nun alles nach vorne. Doch eine sehr gute Doppelchance entschärfte der Gäste-Keeper Granit Bujupi grandios (66.) und eine Viertelstunde vor Schluss kratzte der Günzburger Dardan Kelmendi die Kugel gerade noch von der Linie. Am Ende wurde es farbig. Zunächst sah Lukas Hab (FCG) für einen angeblichen Scheibenwischer glatt Rot (88.). Und praktisch mit dem Schlusspfiff handelte sich Daniel West (ebenfalls FCG) für wiederholtes Foulspiel noch Gelb-rot ein.

Türk Spor Ichenhausen – VfR Jettingen 1:2 (1:0): Aufgrund schlechter Platzverhältnisse in Ichenhausen kam es auf Wunsch von Türk Spor zu einem Heimrechtstausch und die Partie fand in Jettingen statt. Dabei bekamen dann 140 Zuschauer einen Zittersieg des VfR zu sehen.

Dabei sah es für die Gastgeber zunächst gut aus. Durch Treffer von Bernd Forster (34.) und Nico Fritz (48.) lagen die Jettinger scheinbar sicher in Front. Durch einen unnötigen Foulelfmeter, den Gökmen Ertürk zum Anschluss verwandelte (73.), und eine noch überflüssigere gelb-rote Karte für VfR-Spieler Jonas Schmidt hätten sich die Hausherren beinahe noch um den Sieg gebracht. Es blieb jedoch beim 2:1.

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(0:0): Dass Burgau den Kampf um den Relegationsplatz noch längst nicht aufgegeben hat, bewiesen die Markgräfler durch das 4:1 in Holzheim. Nachdem die Hausherren in den ersten 45 Minuten noch gut mitgehalten hatten, brach das Unglück in Person von Topstürmer Marc Sirch in der zweiten Hälfte über sie herein. Acht Minuten waren in der zweiten Hälfte gespielt, als Sirch zum ersten Mal zuschlug. Nach 63 Minuten klingelte es dann zum zweiten Mal im Holzheimer Kasten – Torschütze neuerlich Sirch. Und nur fünf Minuten später verhinderte auf Burgauer Seite Patrick Schwaiger den lupenreinen Hattrick von Sirch, indem er mit einem schönen Treffer auf 3:0 erhöhte. Denn mit seinem dritten Treffer an diesem Tag krönte Sirch seine hervorragende Leistung und lässt Burgau damit weiter auf die Relegation hoffen. Den Ehrentreffer, für die in Halbzeit zwei deutlich abbauenden Hausherren, erzielte Rainer Grimminger mit einem Foulelfmeter (88.).

(1:2): Vier Tore, zwölf gelbe und zwei gelb-rote Karten gab es in Reisensburg zu bestaunen. Grund dafür war nach einhelliger Meinung beider Seiten nicht etwa ein überzogen hartes oder unfaires Spiel, sondern die äußerst kleinliche Regelauslegung durch Schiedsrichter Markus Bauer. Bedauerlich dabei für den SC Altenmünster, dass die Gäste die letzten Spielminuten nur noch mit neun Mann bestreiten und zudem in der vierten Minute der Nachspielzeit den Ausgleich hinnehmen mussten.

In einem ob des schlechten Wetters kampfbetonten Spiels gingen die Hausherren nach zehn Minuten durch Manuel Flötzner in Führung, der einen Pass von Tobias Vogler verwertete. Binnen zehn Minuten drehten die Gäste durch Treffer von Patrick Pecher (30.) und Florian Seizmeier (40.) das Spiel. Beiden Mannschaften boten sich danach noch Chancen, doch am Ende sicherte wiederum Manuel Flötzner den Reisensburgern das verdiente Unentschieden (90.+4).

(1:1): Vor nicht allzu langer Zeit wäre man in Mindelzell mit einem Punkt gegen den als Aufsteiger feststehenden TSV Offingen sicher zufrieden gewesen. Am Sonntag musste man sich dann fragen, ob man nicht eher zwei Punkte im Abstiegskampf verschenkt hat.

Offingen begann wie die Feuerwehr und bereits nach 120 Sekunden zappelte der Ball durch Max Braun im Netz der Mindelzeller. Doch wie so oft in den jüngsten Spielen brachte der Rückschlag die Zeller nicht aus der Fassung. Manuel Baur (26.) noch vor dem Halbzeitpfiff und kurz nach Wiederanpfiff Anton Zimbalev mit einem Foulelfmeter (47.) schienen den SVM auf die Siegerstraße zu katapultieren. Doch warum Offingen nächste Saison eine Klasse höher in der Bezirksliga spielt, bewies nur kurz später Spielertrainer Christoph Bronnhuber, der mit seinem Treffer zum 2:2 den Endstand herstellte (51.). (diz)

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