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Segeln

05.10.2019

Günzburger feiern drei Heimsiege

Zuweilen blies der Wind ein bisschen kräftig, ansonsten aber fanden die Segler bei der Sauerkrautregatta auf dem Mooswaldsee ideale Bedingungen vor.
Bild: Wilhelm Speer

Wer sein Boot auf dem Mooswaldsee besonders geschickt steuert

Auf dem bereits herbstlichen Mooswaldsee hat die SGS Günzburg ihre größte Jollenregatta des Jahres ausgefahren. Vereinschef Günther Zimmermann begrüßte neben den Startern aus den eigenen Reihen Segler aus Bad Wörishofen, Wangen im Allgäu, Breitenthal, Thalfingen und Dillingen. Bei besten Bedingungen mit einem Sonne-Wolken-Mix und drei bis fünf Windstärken wurde in vier Klassen und drei Gruppen gestartet. Es gewannen bei den Optimisten Benjamin Häufele (Günzburg), mit dem Seggerling Fabian Hechelmann (Thalfingen), mit der Einhandjolle Florian Hafner (Günzburg, Laser Standard) sowie mit der Mehrhandjolle Theo und Wolfgang Reiter (Günzburg, 420er).

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Die spannendsten Kämpfe um die Platzierungen fanden in der Einhandklasse unter den Laserseglern Alexander Schretzenmayer (Dillingen), Frank Heider (Wangen) und Stefan Theer (Günzburg) statt. Während Theer nach den ersten beiden Läufen vor den Konkurrenten lag, holten diese bei abflauendem, aber immer noch gutem Wind in Lauf drei und vier so weit auf, dass alle drei punktgleich in den zweiten Wettfahrttag starteten. Unbehelligt davon blieb Lokalmatador Florian Hafner, der souverän auf Platz eins seine Runden drehte. Am Ende der Serie entschied Theer den Kampf um Platz drei für sich. Fast unbemerkt schob sich Ella Heider, die Jüngste in der Einhandklasse, an den drei Kämpfenden vorbei auf Platz zwei. Sie war zwar mit demselben Bootstyp, allerdings mit kleinerem Segel, unterwegs. Dadurch ergab sich nach der Auswertung der Wettfahrtzeiten ein hauchdünner Vorsprung von einem Punkt auf Theer.

Bei den Seggerlingen gab es die einzige Havarie der Regatta. Martin Kresser (Wangen) erlitt gleich im zweiten Lauf einen Ruderbruch und versetzte die DLRG aus Leipheim in Einsatzbereitschaft. Allerdings schaffte er es aus eigener Kraft zurück in den Hafen, sodass ihn die Retter nur eskortieren mussten. Kresser konnte die folgenden Wettfahrten in einem Ersatzboot weiter segeln.

In der Mehrhandklasse erreichte die Crew der Sigma Active um Ferdinand Markt zwar souverän immer als Erste die Ziellinie, wurde allerdings bis auf einmal stets nach berechneter Zeit von Theo und Wolfgang Reiter im 420er geschlagen. Noch mehr Pech hatte das Team Premier mit Manfred Biedermann, Frank Häufele und Tobias Dirr (alle Günzburg). Durch den großen Tiefgang ihres Bootes und der unten am Kiel befindlichen Ballastbombe fingen sie sich immer wieder aufs Neue das im Mooswaldsee wachsende Seegras ein, welches jedes Boot extrem bremst und beim Steuern behindert. Besser ging es Benjamin Häufele im Optimist. Er hatte keine Probleme mit Seegras und konnte sich in der kleinsten Klasse stets vor seiner direkten Konkurrentin Sarah Hechelmann platzieren. (zg)

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