Kraftsport

03.05.2016

Gut gedrückt

Holte bereits ihren zwölften WM-Titel: Eva Speth.
Bild: em

Burgauer Bankdrücker holen Edelmetall bei der WM

Es war eine weite Reise, und sie mündete in großartige Erfolge. Zwei Burgauer Bankdrücker holten bei den Weltmeisterschaften in Rödby/Dänemark Medaillen in ihren Alters- und Gewichtsklassen. Gold gab’s bereits zum zwölften Mal auf dieser Ebene für die sieggewohnte Eva Speth, Bronze und damit erstmals internationales Edelmetall erntete Arthur Ahle. Die Titelkämpfe waren erstmals für alle Altersklassen von den Jugendlichen bis zu den Super-Senioren ausgeschrieben. Zudem war leistungsunterstützende Wettkampfkleidung erlaubt. Insgesamt 550 Sportler stellten den Veranstalter vor große organisatorische Herausforderungen.

Speth war einzige Teilnehmerin unter den Frauen über 84 Kilo in der Masters-Klasse 3 (Altersklasse 60+). Gut vorbereitet, waren sicher gedrückte Lasten von 100 sowie 105 und 107,5 Kilo für die gebürtige Sächsin kein Problem. Am Ende diskutierte sie mit dem Trainerstab, ob nicht sogar 110 Kilo drin gewesen wären. In der Einzelwertung der besten Bankdrücker (dabei wird die Gewichtsklasse so umgerechnet, dass sich die Resultate aller Teilnehmer vergleichen lassen) erreichte Speth auch aufgrund dieser zurückhaltenden Herangehensweise nur die sechstbeste Punktzahl unter 13 Starterinnen in der Altersklasse.

Viel Zeit, sich auf den Lorbeeren auszuruhen, bleibt Speth nicht. Demnächst stehen die Weltmeisterschaften im klassischen Bankdrücken (hier dürfen keine Hilfen verwendet werden) an. Für die Titelkämpfe in Südafrika hat sich Speth erneut einiges vorgenommen.

Das Burgauer Urgestein Ahle startete in der Klasse Super-Senioren (über 70 Jahre). Vier Teilnehmer gingen hier in der Gewichtsklasse bis 83 Kilo an die Hantel; eine Medaille schien also durchaus drin, zumal Ahle der Schwerste unter den vieren war. Bereits beim Einstiegsversuch zeigte sich freilich, dass Platz drei das Ende der Fahnenstange darstellen würde. Ahle begann mit 110 Kilo, Horst Lorenz aus Eberswalde mit 125 und der Amerikaner Mike Settles mit 142,5 Kilo, wobei beide keine Schwäche zeigten. Im zweiten Durchgang ließ der Mindelstädter gültige 115 Kilo folgen, an 120 Kilo scheiterte er aufgrund eines kleinen technischen Fehlers. Settles siegte letztlich mit der Weltrekord-Last von 156,5 Kilo. (em, ica)

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