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14.10.2017

„Ich bin ja selbst überrascht“

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Horst Müller, TSV Langenhaslach

Der TSV Langenhaslach ist so gut wie lange nicht mehr in die Saison gestartet und liegt nach acht Partien auf Rang vier der Fußball-Kreisklasse West 1. Herr Müller: Sie als Abteilungsleiter und Spieler müssten das am besten erklären können.

Ich bin ja selbst überrascht über diesen Tabellenplatz, den wir eigentlich nicht gewohnt sind in der Kreisklasse. Einen großen Anteil daran hat Trainer Ali Bozdemir, der seit der vergangenen Winterpause bei uns das Sagen hat. Nach einer gewissen Eingewöhnungszeit in seiner ersten Trainerstation findet er eine gute Ansprache zu den Spielern und macht ein gutes, abwechslungsreiches Training. Außerdem sind wir derzeit vom Verletzungspech verschont.

Wie war die Zielsetzung für dieses Spieljahr? Müssen Sie das Ziel neu definieren?

Wie jedes Jahr war auch heuer der Klassenerhalt oberstes Gebot. Daran ändert auch die jetzige Tabellensituation nichts.

Zum Teil deutliche Niederlagen gab es bisher nur gegen die drei vorderen Teams. Rechnen Sie diese auch zu den Aufstiegskandidaten?

Gegen Wiesenbach und Behlingen hatten wir keine Chance. Hingegen wäre gegen den FC Mindeltal durchaus ein Punkt drin gewesen. Meisterkandidat ist eindeutig die SpVgg Wiesenbach, deren Abstieg aus der Kreisliga ein Betriebsunfall ist.

Am Sonntag treten Sie beim Tabellennachbarn FC Grün-Weiß Ichenhausen an. Was erwarten Sie da?

Ich wäre sehr zufrieden, wenn wir einen Punkt mit nach Hause nehmen könnten.

Sie sind beim TSV Langenhaslach in die großen Fußstapfen Ihres Vaters Albrecht Müller getreten, der als Denkmal des TSV bezeichnet werden kann. Wollen Sie ihm nacheifern?

Mein Vater war jahrelang Spieler, Jugendleiter, Platzwart und Sportheimhausmeister und in weiteren Funktionen für den Verein tätig. Er war auch beim Sportplatz- und Sportheimbau an vorderster Stelle. Das kann und werde ich wohl nicht erreichen.

Wie sieht es beim TSV mit dem Nachwuchs aus?

Dank unseres umtriebigen Jugendleiters Franz Schnatterer haben wir da keine Sorgen. Es kommen aus der Spielgemeinschaft jedes Jahr Spieler nach, sodass wir in der glücklichen Lage sind, auch eine Reserve im Spielbetrieb zu haben.

Wer ist Ihr Lieblingsverein?

Ich bin von Kind auf ein leidgeprüfter „Sechziger“.

Haben Sie außer Fußball weitere Hobbys?

Mein Hobby ist die Familie. Neben Beruf und Fußball bleibt für mehr nichts übrig. Interview: Anton Lieb

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