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Landesliga

27.04.2015

Ichenhausen schnuppert oben ran

Stefan Selig (rechts) war gegen Durach das Schussglück nicht hold. Eine starke erste Hälfte reichte dem SCI zum Sieg.
Bild: Ernst Mayer

Nach dem 2:1 gegen Durach ist der Relegationsplatz plötzlich wieder in Reichweite

So langsam wird’s für den SC Ichenhausen „gefährlich“. Nach dem 2:1 (2:0)- Sieg gegen den VfB Durach hat der Aufsteiger in die Fußball-Landesliga Südwest nur noch zwei Punkte Rückstand auf den zweiten Tabellenplatz, der zur Aufstiegsrelegation zur Bayernliga berechtigen würde. Beim 2:1-Erfolg zeigten Selig, Winzig, Hofmiller und Co. vor 150 Zuschauern zwei Gesichter.

In der ersten Halbzeit gab es überwiegend Licht. Von Beginn an diktierte der SCI das Geschehen. Die Gäste kamen nicht ins Spiel und mussten ständig dem Ball hinterherlaufen. In der 17. Minute gingen die Platzherren in Führung: Der starke Sebastian Hofmiller erlief einen zu kurzen Rückpass der Duracher, umkurvte Torhüter Dominik Rotter und schoss aus rund zehn Metern ein. Nur zwei Minuten später ließ Timo Pape die Chance auf das 2:0 aus. Nach einem schnellen Angriff jagte Pape den Ball in die Wolken.

Jetzt rollte Angriff um Angriff auf den Gästekasten. Mit einem satten Schuss aus 26 Metern scheiterte Martin Wenni an Keeper Rotter. Sebastian Hofmiller hatte in der 32. Minute Pech, als sein Schuss an den Pfosten krachte. Nach einem Solo von Dominik Fabinger konnte Rotter den Ball gerade noch zur Ecke abwehren (39.). Eine Minute nach dieser Aktion wurde Hofmiller von Pape bedient. Sein Lupfer aus 14 Metern verfehlte das Gehäuse nur knapp. Das längst verdiente 2:0 erzielte SCI-Kapitän Dominik Fabinger. Er verwandelte einen Elfmeter fünf Minuten vor der Pause. Kurz zuvor war Hofmiller gefoult worden. Fabingers Schuss wurde vom Gästekeeper zwar berührt, war aber zu scharf geschossen, um abgewehrt zu werden.

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Nach der Halbzeit sah es zunächst so aus, als ob der Einbahnstraßenfußball der ersten Halbzeit fortgesetzt würde. Doch Hofmiller scheiterte an Rotter und Selig schoss den Ball übers Tor. Mit der ersten durchdachten Angriffsaktion kamen die Gäste zum Anschlusstreffer. Nach einem schnell vorgetragenen Konter stand Pascal Schindele völlig frei und schlenzte ins lange Eck. Nach diesem Gegentor forderte Keeper Simon Zeiser von seinen Vorderleuten: „Wir müssen wieder mehr machen.“ Auch Selig bemerkte: „Jungs das ist zu wenig.“

In der 63. Minute wurde es im Hindenburgpark dann laut. Auslöser war ein Zweikampf zwischen Selig und Durachs Roland Ostheimer. Die Duracher forderten vehement Elfmeter. Doch die Pfeife der gut leitenden Schiedsrichterin Iris Spitaler aus Moosburg blieb stumm. Diese Aktion mobilisierte bei den Gästen noch einmal alle Kräfte. In der Schlussphase fuhren die Ichenhauser noch einige Konter. Die größte Gelegenheit ließ Daniel Dewein aus. Anstatt den mitgelaufenen Hofmiller zu bedienen, entschied er sich für einen Alleingang und wurde abgedrängt. Die Gäste warfen in der Schlussphase alles nach vorn, der Ausgleich gelang ihnen nicht mehr.

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