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Spiel der Woche

13.08.2018

Irgendwann wird der Druck zu groß

Vergebens waren alle Abwehrversuche der Mindelzeller: Der Offinger Gabriel Danzl hat abgezogen, der Ball wird mit Karacho zum 1:0 ins Netz rauschen.
Bild: Ernst Mayer

Offingen ist klar überlegen, trifft aber erst spät zum verdienten Heimsieg. Der Trainer wechselt den Sieg ein – und Mindelzell muss weiter auf den ersten Zähler warten

Ein recht einseitiges und dennoch lange spannendes Kreisliga-Spiel haben gestern 120 Zuschauer im Stadion am Mindelbogen gesehen. Zu überlegen war die Heimmannschaft, zu limitiert waren die ersatzgeschwächten Gäste-Fußballer. Am Ende stand ein absolut gerechter und auch in dieser Höhe verdienter 4:1-Erfolg des TSV Offingen gegen den SV Mindelzell.

Von Anfang an übernahmen die Hausherren das Kommando und drängten den Gast in die Defensive. Mindelzell machte es zu Beginn aber clever und ließ kaum nennenswerte Chancen zu. Dabei war man zumindest hin und wieder darauf bedacht, Nadelstiche zu setzen. Schließlich belohnten sich die Zeller für diese Spielweise. Über rechts wurde ein Angriff schnell vorgetragen, der Ball in die zentrale Position bugsiert und Mustafa Birinci hatte keine Mühe, zur etwas überraschenden Führung einzulochen (25.).

Offingen ließ sich dadurch zwar nicht aus dem Konzept bringen, doch bis zur Pause hielt das Zeller Abwehrbollwerk allen Angriffsbemühungen der Gastgeber stand. Nach etwas mehr als einer Stunde bewies TSV-Trainer Andreas Ried dann ein goldenes Händchen, indem er den Nachwuchsspieler Gabriel Danzl ins Spiel brachte. Keine fünf Minuten später war es dann nämlich genau dieser Kicker, der seine erste Möglichkeit mit einem sauberen Schuss ins rechte untere Eck nutzte und den Ausgleich markierte (64.). Mindelzell stand nun unter Schock und kassierte nur 180 Sekunden später den zweiten Gegentreffer durch einen wunderschönen Schlenzer von Andreas Bayr ins lange Eck. Offingen hatte das Spiel binnen drei Minuten gedreht. Von nun an herrschte die absolute Dominanz auf dem Platz – und zwar in Form des TSV Offingen. Kurios entstand das 3:1 für die Hausherren. Vier Mal versuchte Offingen, den Ball über die Torlinie zu bugsieren; vier Mal konnte Zell das Tor verhindern. Zum Schluss trudelte der Ball auf der Torlinie entlang und Lukas Kircher staubte final ab (75.). Schlusspunkt war das 4:1 durch neuerlich Danzl, der zeigte, dass Offingen mit dem Vertrauen in Eigengewächse auf dem richtigen Weg ist.

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