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Fußball

20.08.2014

„Jetzt ist Schluss mit lustig“

Dicke Luft beim SC Bubesheim: Abteilungsleiter Karl Dirr (Mitte) und Trainer Armin Resselberger beim Heimspiel gegen Rain. Die Partie endete 1:2, und weil Bubesheim auch die beiden anderen Begegnungen dieser noch jungen Runde verlor, ziert der Landesliga-Absteiger das Tabellenende.
Bild: Ernst Mayer

Trainer Resselberger sieht Bubesheim noch nicht in der Bezirksliga angekommen. Ziemetshausen freut sich aufs Nachbarschaftsduell mit Dinkelscherben

Finster sieht’s derzeit aus für die Bezirksliga-Fußballer des SC Bubesheim. Als einziges Team der Nord-Gruppe krebst der Landesliga-Absteiger punktlos am Tabellenende umher. Ebenfalls recht tief in der Rangliste stehen Aufsteiger FC Günzburg und der TSV Ziemetshausen. In der Süd-Gruppe ist Absteiger TSG Thannhausen nach Punkten ordentlich gestartet. Die Leistung stimmte aber auch hier nicht immer. Grund genug für alle vier Landkreis-Teams, sich heute bei ihren Partien ins Zeug zu legen.

Der FC Donauwörth, der als ein Geheimfavorit für den Aufstieg in die Landesliga gehandelt wurde, hat nach vier Spielen erst drei Punkte auf dem Konto. In Bubesheim will die Mannschaft von Trainer Volkan Cantürk nun ihre schwache Bilanz verbessern. „Wenn nicht dort – wo dann?“, fragt man sich sicher in Donauwörth.

Gastgeber Bubesheim ziert mit null Punkten das Tabellenende. Trotzdem ist Trainer Armin Resselberger von der Qualität seiner Mannschaft überzeugt. „Wir bringen es einfach nicht auf den Platz“, so der Coach. Die jüngste 0:3-Niederlage in Neusäß ärgert den Trainer aber maßlos: „Das war ein lustloser Auftritt. Das lassen wir uns nicht weiter bieten.“ Nach der Niederlage wurde am Sonntag kurzfristig eine Trainingseinheit anberaumt. Resselberger: „Nach diesem Training wurden sowohl von mir als auch von Abteilungsleiter Karl Dirr klare Worte gefunden. Jetzt ist Schluss mit lustig.“

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Der Übungsleiter glaubt, dass einige seiner Spieler noch nicht in der Bezirksliga angekommen sind. „Wir machen keine Panik, aber wer ab sofort nicht mitzieht, muss mit Konsequenzen rechnen“, macht Resselberger deutlich.

Nur neun Kilometer sind die Orte der beiden Kontrahenten voneinander entfernt. In der Tabelle trennen Ziemetshausen und Dinkelscherben acht Plätze. Immerhin: Die Ziemetshauser kommen langsam in die Spur. Nach zwei Niederlagen zum Auftakt gelang erst ein Sieg gegen Wemding, und zuletzt gab es ein Remis beim heimstarken FC Ehekirchen. „Es ist nicht zum Jammern, aber es sieht auch nicht optimal aus“, sagt Rainer Amann auf die Frage nach der Personalsituation in Ziemetshausen. Andreas Schedel fällt mit einer Schulterverletzung länger aus, darüber hinaus fehlen einige Akteure urlaubsbedingt. „Aber damit müssen derzeit alle leben“, so Amann.

Über den Gast sagt der Ziemetshauser Trainer: „Sie kommen nach dem guten Start sicher mit ganz viel Euphorie zu uns. Aber wir werden in diesem Derby alles geben, und dann ist auch alles möglich.“

FCG-Präsident Roland Schöniger hofft, dass seine Mannschaft die gute Einstellung vom Sieg in Rain konservieren kann und auch gegen Holzkirchen erfolgreich sein wird. „Nach dem Erfolg in Rain war ich sehr stolz auf die Mannschaft. Sie hat kämpferisch und läuferisch eine tolle Leistung abgerufen“, blickt Schöniger zurück.

Und das, obwohl in Rain einige Spieler fehlten. Heute kann FCG-Coach Robert Nan personell wieder etwas entspannter planen. Max Lamatsch, Pascal Sahlmen und Tobias Bader sind aus dem Urlaub zurück. Voraussichtlich nicht mitmachen kann aber Daniel West. Er holte sich beim Sieg in Rain eine Zerrung im Oberschenkel.

Schöniger hofft nun, dass die Kreisstädter im dritten Heimspiel der Saison den ersten Sieg einfahren können.

Möglich scheint es: Der SV Holzkirchen hat nach vier Partien erst einen Punkt auf dem Konto.

„Grundsätzlich geht es uns nach dem Sieg vom vergangenen Samstag gut“, sagt Marco Henneberg. Der Trainer der TSG Thannhausen muss beim Spiel am heutigen Abend „auf drei oder vier Urlauber und auf einen oder zwei Verletzte verzichten“. Doch dem Coach wird nicht bange. „Wir werden mit 15 Spielern nach Wiggensbach fahren und wollen dort auch etwas holen.“

Auf der Torhüterposition wird es bei der TSG Thannhausen einen Wechsel geben. Für A-Junioren-Keeper Fabio Zeche, der beim 5:0 gegen Friedberg spielte, steht in Wiggensbach Dragan Ignatovic zwischen den Pfosten.

Vom heutigen Gegner spricht Henneberg mit großem Respekt: „Wiggensbach hat in jedem Spiel mindestens ein Tor geschossen. Gegen die beiden Spitzenteams aus Mindelheim und von Türkspor Augsburg gab es Unentschieden.“ Henneberg schätzt die Gastgeber stark ein. „Das wird für uns sehr unangenehm.“

beginnen heute um 18.30 Uhr.

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