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Eishockey

22.01.2019

Keine Chance gegen Bayernligist Passau

Sein Tor nützte wenig: Dennis Tausend gelang im Heimspiel gegen Passau der Anschlusstreffer zum 1:2. Doch dann zog der EHF Passau im zweiten Drittel davon.
Bild: Ernst Mayer

Im Mitteldrittel wird der ESV Burgau vom Klassenhöheren eiskalt ausgespielt. Am Ende kassieren die Eisbären sieben Treffer. Die drei Neuen überzeugen dennoch

In der Aufstiegsrunde zur Eishockey-Bayernliga hat der ESV Burgau seine dritte Niederlage kassiert. Gegen den EHF Passau unterlagen die Eisbären im heimischen Eisstadion vor rund 400 Zuschauern mit 2:7 (0:1/1:4/1:2). „Passau gehört eigentlich nicht in diese Abstiegsrunde, sie hatten in der Bayernliga immer wieder Pech mit schweren Verletzungen und sind daher in die Abstiegsrunde gerutscht“, erklärte ESV-Vorstand Werner Gebauer nach der Partie. Für die Zuschauer sei es sicher auch einmal interessant gewesen, zu sehen, wie in der Bayernliga Eishockey gespielt wird.

Die Burgauer brachten sich durch einige überflüssige Strafzeiten um ein besseres Ergebnis. Die Passau Black Hawks zogen immer wieder druckvolle Überzahlspiele auf und erzielten vier ihrer sieben Treffer in numerischer Überlegenheit. Der Sieg der Gäste aus Niederbayern geht laut Gebauer klar in Ordnung: „Allerdings ist er meiner Meinung nach um zwei oder drei Tore zu hoch ausgefallen.“

Passsau erwischte den besseren Start, allerdings fand zunächst kein Puck den Weg ins Tor. Anschließend kamen die Eisbären besser ins Spiel und konnten auch einige Chancen kreieren. Nach einer sehr umstrittenen Zeitstrafe für Burgaus David Zachar trafen die Gäste in der 19. Minute zur Führung. Torschütze war Dominik König.

Im zweiten Abschnitt waren die Gäste dann sehr effektiv. Schon nach vier Minuten im Mitteldrittel legte Michel Limböck das zweite Gästetor nach. In der 25. Minute stoppte ESV-Keeper Roman Yourkov einen Alleingang von König. Kurz nach dieser prekären Situation kam der ESV zum Anschlusstreffer. Dennis Tausend traf auf Zuspiel von David Heinrich und Dominik Zimmermann. Die Eisbären waren bei diesem Treffer in Überzahl.

Doch das dritte Gästetor ließ nicht lange auf sich warten. Patrick Geiger schloss einen Alleingang beinahe über die komplette Eisfläche erfolgreich ab (29.). Den vierten Passauer Treffer steuerte in der 32. Minute Svapotluk Merka bei. Dieser Treffer fiel bei einer Vier-gegen-vier-Situation. Noch vor der zweiten Pausensirene traf der EHF Passau noch einmal ins Schwarze. Torschütze war Verteidiger Lukas Daschinger. Im Schlussabschnitt war die Partie aufgrund der deutlichen Gästeführung nicht mehr so intensiv und umkämpft. Die Gäste kamen in Unterzahl zu ihrem sechsten Treffer. Dominik Schindlbeck trug sich in die Torschützenliste ein (46.). Drei Minuten später verkürzte David Zachar auf 2:6. Den Schlusspunkt setzte Daniel Schander mit dem 2:7 (50.).

Wichtiger als das Ergebnis war aber die Leistung der drei Burgauer Neuzugänge. Philipp Birk, Martin Keller und Dominik Schönwetter zeigten eine ordentliche Vorstellung und fanden schnell Abschluss an ihre Mitspieler.

Abseits des Eises nutzten die ESV-Gründungsmitglieder Oswald Dengler, Peter Köllner und Peter Ried das volle Stadion, um auf die Ausländerproblematik und den Konflikt mit dem Bayerischen Eissport-Verband (BEV) aufmerksam zu machen (wir berichteten). Sie verteilten Flugblätter unter den Zuschauern, in denen sie die Beschränkung des Einsatzes ausländischer Spieler als Diskriminierung und die Regelung des Verbands als nicht mehr zeitgemäß verurteilten. Der ESV Burgau darf in der Aufstiegsrunde, im Gegensatz zu Ligaspielen, nur zwei seiner sechs Ausländer einsetzen und hat deshalb drei Spieler aus dem Kader gestrichen. (moan)

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