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Gipfeltreffen

30.09.2019

Kurzweiliges Unterhaltungsprogramm

Sehenswerte Ballstafetten und wunderbare Zweikämpfe sahen 320 Zuschauer im Kreisliga-Hit. Hier grätscht der Jettinger Benjamin Ruff gegen den Ziemetshauser Thomas Pietsch.
Bild: Ernst Mayer

Zum Sieg gegen den Spitzenreiter langt’s auch für den Kreisliga-Zweiten nicht. Doch Jettingen trotzt Ziemetshausen immerhin einen Punkt ab. Mehr als 300 Fans sind dabei

Ein durchaus unterhaltsames, technisch hochstehendes und dabei absolut faires Kreisliga-Spitzenspiel bekamen gestern mehr als 300 Zuschauer im Jettinger Sportpark geboten. Mit dem 1:1 wahrte der TSV Ziemetshausen seinen Nimbus der Unbesiegbarkeit. Der VfR festigte seine Position als erster Verfolger des Spitzenreiters und steht weiterhin souverän auf dem zweiten Tabellenplatz.

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Das Spiel begann, wie nicht anders zu erwarten, mit gegenseitigem Abtasten. Strafraumszenen waren Mangelware. Das sollte sich nach einer Viertelstunde aber gewaltig ändern. Der VfR nahm das Zepter des Handelns nun in die Hand und erspielte sich einige hochkarätige Möglichkeiten. Doch sowohl Sebastian Hofmiller (16.) als auch Lukas Mayer (25.) schafften es nicht, das Runde ins Eckige zu bringen. Die größte Chance aus Sicht der Gastgeber hatte jedoch Stefan Gottwald nach 27 Minuten. Sein Geschoss ließ viele VfR-Fans schon jubeln, doch eine Glanzparade von TSV-Torsteher Andreas Mayer verhinderte die zu diesem Zeitpunkt durchaus verdiente Führung für den VfR. Die besorgte fünf Minuten später Benedikt Riederle nach einer Ecke.

Doch der Spitzenreiter schlug gnadenlos zurück. Norbert Maier (34.) und Andre Bettighofer (35.) hätten durchaus schon den Ausgleich für die Gäste erzielen können. Doch auch hier wollte das Leder zunächst nicht über die Torlinie.

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Ein Knackpunkt im Spiel der Truppe von VfR-Trainer Sven Müller war dann die 38. Minute. Philipp Reiter, bis dahin Strippenzieher im Mittelfeld der Hausherren, verletzte sich ohne Einwirkung eines Gegenspielers und musste die Partie wegen Verdachts auf einen Muskelfaserriss beenden. Und der zweite Schlag für den VfR folgte auf dem Fuß, als Thomas Pietsch mit einem schönen Freistoß noch vor dem Pausenpfiff des souverän leitenden Unparteiischen Sebastian Stadlmayr die Führung der Hausherren egalisierte (40.).

Nach dem Wechsel dann ein ähnliches Bild. Die Zuschauer brauchten ihr Kommen in keiner Weise zu bereuen. Schöne Spielzüge, feine technische Einlagen, Tormöglichkeiten hüben wie drüben – kurzum: Es war ein mehr als kurzweiliges Unterhaltungsprogramm, das die beiden Spitzenteams der Kreisliga West ablieferten.

Zum Schluss hätte beinahe noch der Gast das bessere Ende für sich reklamiert, doch Routinier Norbert Mayer scheiterte fünf Minuten vor Schluss am sehr gut aufgelegten und hervorragend reagierenden VfR-Keeper Daniel Sax. Und in der Nachspielzeit verpasste neuerlich Mayer die finale Gelegenheit.

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