Kreisliga West

10.09.2018

Lamatsch hat den Durchblick

Dynamisch setzt sich der Günzburger Maximilian Lamatsch (hier im Heimspiel gegen Offingen) durch. In Wiesenbach erzielte er gestern vier Treffer. <b>Foto: Ernst Mayer</b>
Bild: Ernst Mayer

Der Günzburger trifft in Wiesenbach vier Mal. Großkötz ist das Team der Stunde

SpVgg Wiesenbach – FC Günzburg 1:5 (1:2): Es war ein verdienter, wenn auch um zwei Tore zu deutlicher Erfolg des alten und neuen Tabellenführers. Gut 200 Zuschauer bekamen ein über weite Strecken ausgeglichenes Spiel geboten. Man hatte aber immer das Gefühl, dass der Gast einen Tick gedankenschneller als die Heimelf war.

Und dann gibt’s ja auch noch Max Lamatsch. Bereits nach sechs Minuten zappelte das Spielgerät zum ersten Mal in den Maschen der Wiesenbacher. Torschütze: Lamatsch. Die Schwarzbächler hielten jedoch gut dagegen und kamen durch Julian Schuch zum verdienten Ausgleich (20.). Kurz vor der Pause dann ein unnötiger Freistoß für die Gäste. Wieder war Lamatsch zur Stelle und zirkelte den Ball ins Netz. Kurz darauf hätte die SpVgg den Ausgleich erzielen können, doch der gut geschossene Ball von Daniel Steck traf nur die Latte. Gleich nach der Pause dann ein Aussetzer der Heim-Defensive und Lamatsch stellte auf 1:3. Wiesenbach gab sich zwar immer noch nicht auf, doch an diesem Tag wollte der finale Pass einfach nicht ankommen. Und so stellte Lamatsch mit seinem vierten Treffer auf 1:4 (72.) und fünf Minuten vor Schluss Lukas Hab gar auf 1:5.

FC Lauingen – TSV Ziemetshausen 1:1 (0:0): Der TSV war gegen sehr tief stehende Lauinger die gesamten 90 Minuten tonangebend. Bereits in der ersten Spielhälfte hätten die Amann-Schützlinge mit einem oder zwei Toren Vorsprung führen können, hatten ihr Glück und das Zielwasser jedoch in Ziemetshausen vergessen. Nach dem Wechsel das gleiche Bild. Lauingen tat eigentlich nichts für das Spiel und Ziemetshausen rannte an. Dann der Schock nach 57 Minuten. Sandro Santamaria zirkelte einen Freistoß ins Kreuzeck des Gästetores und nun lag man auch noch zurück. Doch der TSV bewies Moral, steckte nicht auf und erspielte sich weiter Chance um Chance. Zwei Minuten vor dem Abpfiff wurde diese Beharrlichkeit belohnt, als Kamil Cisowski den hoch verdienten Ausgleich erzielte.

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TSV Offingen – VfL Großkötz 0:1 (0:0) Der VfL Großkötz entwickelt sich mehr und mehr zur Mannschaft der Stunde in der Kreisliga West. Das 1:0 in Offingen war bereits der dritte Sieg in Serie für den Aufsteiger. Dabei dürfte es den Gästen egal gewesen sein, dass 150 Zuschauer im Offinger Mindelbogen ein ganz schwaches Match geboten bekamen.

Offingen hatte deutlich mehr vom Spiel. Im Abschluss war der TSV dann aber mit seinem Latein am Ende. Richtige Torchancen gab es jedenfalls hüben wie drüben keine. Nach 70 Minuten schien sich das Blatt dann zugunsten der Heimelf zu wenden, als der Kötzer Fabian Züringer nach einer Tätlichkeit glatt Rot sah. Der TSV wollte den Sieg und die drei Punkte nun erzwingen und fing sich dabei einen Konter ein, der kurz vor dem Strafraum nur regelwidrig gestoppt werden konnte. Den fälligen Freistoß zirkelte dann Christoph Gilgert sehenswert zum Siegtreffer in den Winkel.

BC Schretzheim – SV Waldstetten 1:2 (0:1) Die Hausherren legten los wie die Feuerwehr und hatten gleich zu Beginn eine Doppelchance. Der Waldstetter Keeper hielt jedoch bravourös und so kamen die Gäste immer besser ins Spiel. Verdient deshalb auch die Führung durch Thomas Möller nach gut einer Viertelstunde. Danach versäumte es der SVW, den Sack vorzeitig zuzumachen, ließ allerdings auch keine Möglichkeiten für die Gastgeber zu.

Nach der Pause wirkte Waldstetten deutlich frischer und kam durch einen schönen Freistoß von Möller zum 2:0 (65.). Nun warf der BC alles nach vorne. Doch mehr als der Anschluss durch Marco Gerold (70.) sprang ob der sehr guten Defensivleistung der Gäste nicht heraus.

SSV Neumünster-Unterschöneberg – SpVgg Ellzee 2:1 (2:0) Langsam wird es brisant beim Tabellendritten der Vorsaion, SpVgg Ellzee. Nur 50 Sekunden waren gespielt, schon war die SpVgg-Defensive düpiert und die Kugel zappelte im Netz. Manuel Heinle jubelte. Danach stand Ellzee unter Schock und hatte Glück, dass die Hausherren nicht mehr als nur einen weiteren Treffer durch Simon Weschta (8.) zustande brachten.

Danach beruhigte sich die Partie und Ellzee fand langsam ins Spiel. Doch wie es halt so ist, wenn ein Team unten drin steht: Die wenigen Chancen konnten nicht genutzt werden. Für die zweiten 45 Minuten hatte sich die SpVgg allerdings noch einmal etwas vorgenommen. Doch die Personaldecke bietet Trainer Merk halt momentan auch wenig Alternativen. So spielte der Torwart der A-Jugend aus der vergangenen Saison Mittelstürmer. Und genau dieser Philipp Hörmann war dann für den Anschlusstreffer (81.) verantwortlich.

In der hektischen Schlussphase sah SSV-Spieler Pascal Schrodi noch Gelb-rot (90.+6) durch den nicht immer überzeugenden Referee Toni Haubenreißer.

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