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Kreisliga West

20.04.2015

Mindelheim darf, Balzhausen muss wohl neu planen

Der Spitzenreiter schlägt Wiesenbach im Derby, der Vorletzte verliert erneut Boden

) Langsam, aber sicher können die Planungen für die Bezirksliga in Mindelzell in Angriff genommen werden. 250 Zuschauer sahen eine vor allem in der zweiten Halbzeit überlegene Heimmannschaft. Die erste Chance in der Partie eröffnete sich Manuel Baur (15.), der jedoch ebenso am Torhüter scheiterte wie auf der Gegenseite Martin Böck, der nach 20 Minuten die Riesenchance zur Gästeführung vergab. In der ansonsten ziemlich ausgeglichenen ersten Hälfte neutralisierten sich beide Teams dann.

Nach Wiederanstoß schalteten die Hausherren einen Gang höher und sackten völlig zu Recht alle drei Punkte ein. Den ersten Warnschuss gab’s nach 50 Minuten, als Philipp Miller einen strammen Schuss an den Pfosten setzte. Dies war das Zeichen zu einer fulminanten zweiten Hälfte des SVM. Nach 69 Minuten bediente der vom Auslandsstudium zurückgekehrte Markus Engel mustergültig seinen Teamkameraden Miller und der verwandelte ohne Mühe zur Führung. Nur drei Minuten später gelang dem gleichen Spieler das schönste Tor des Tages in Mindelzell. 20 Meter vor dem Kasten nahm Miller den Ball volley und versenkte ihn unhaltbar im Winkel. Nun war der Widerstand der Gäste gebrochen und folgerichtig erzielten die überlegenen Gastgeber durch Michael Oberhoffner zehn Minuten vor Schluss das auch in der Höhe absolut verdiente 3:0.

) Endlich wieder ein Erfolgserlebnis konnte die SG Reisensburg-Leinheim verbuchen. Dabei erwies sich Andreas Abele vor 100 Zuschauern mit zwei Treffern als Matchwinner für die Gastgeber.

Allerdings mussten die Donautaler wieder einmal einem Rückstand hinterher laufen. Denn nach 25 Minuten brachte Matthias Boeck seine Farben etwas überraschend in Führung. Doch noch vor dem Wechsel schaffte Andreas Abele den wichtigen Ausgleich. Nach der Pause spielte dann eigentlich nur noch die Heimmannschaft. Reisensburg versäumte es allerdings, aus vielen Möglichkeiten viel zu machen. Immerhin sprang noch der Siegtreffer durch Andreas Abele (66.) heraus.

Nichts zu erben gab es vor 100 Fans für die immer schneller Richtung Abstieg trudelnden Balzhauser. Der TSV Burgau ließ zu keiner Phase Zweifel daran aufkommen, wer Herr im Hause ist. Die Gäste kamen durch einen Dreierpack von Marc Sirch (9., 32., 36.) sowie ein Tor von Valon Bellaqa (23.) zu einem völlig verdienten Auswärtssieg. Den Ehrentreffer für die Heim-Elf erzielte Georg Schütz (54.)

120 Zuschauer sahen eine durchaus ansprechende Kreisliga-Partie, in der Waldstetten unter Wert geschlagen wurde. Nach ausgeglichener erster Hälfte gingen die Gäste durch einen Foulelfmeter von Steffen Wiedemann in Führung (50.) Derselbe Spieler nutzte einen fatalen Fehler im Aufbau der Waldstetter aus und stellte auf 2:0 (75.). Als Andreas Hofmann per Foulelfmeter (82.) den Anschluss schaffte, roch der SVW noch einmal Lunte. Doch in der Nachspielzeit gelang Michael Bihler das 1:3.

Was ist nur mit dem TSV Wasserburg los? Erst Burgau und nun Altenmünster. Langsam, aber sicher ziehen sich die Wasserburger so aus dem Abstiegssumpf.

Knackpunkt der Partie vor 120 Zuschauern war die Rote Karte für SCA-Spieler Patrick Pecher nach einem Handspiel auf der Torlinie (51.). Den fälligen Elfmeter verwandelte Daniel Ebert zum 1:0 (52.). Die bis dahin fußballerisch überlegenen Gäste brachen in Unterzahl ein und kassierten durch Markus Uhl (76.) und Christian Koch (81.) noch zwei weitere Gegentore.

Die Gäste aus Glött dominierten weite Strecken der ersten Hälfte, obwohl die erste große Chance der Partie Christian Rauscher (5.) von der SpVgg hatte. Die Gäste konnten ihre Überlegenheit in Minute 39 durch Christian Schneider zur Führung nutzen – er traf per Freistoß.

Kurz nach der Pause gab’s die kalte Dusche für die SpVgg, als Mirsat Bisgin einen Aufbaufehler der Heimelf eiskalt zum 0:2 nutzte. Nach dem Anschlusstreffer durch Marco Giesel (64.) kam wieder Hoffnung bei der SpVgg auf. Doch Christian Rauscher scheiterte an SSV-Torwart Martin Grüner (78.) und so blieb es beim nicht einmal unverdienten Auswärtserfolg der Glötter.

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